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Narcos macht süchtig… nach Spanischlernen!

„Wer eignet sich am besten für die Rolle des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar?“ – „Gute Frage! Wie wär's mit einem Brasilianer, der kein Spanisch spricht?“ – „Großartige Idee.“

Artikel von: Giulia Depentor

Als Wagner Moura die Rolle des Pablo Escobar in der Serie Narcos angeboten wurde, war er vielleicht ein wenig überrascht. Warum? Nun, zu dieser Zeit konnte er kein Wort Spanisch und wog ungefähr 20 Kilo weniger als der echte Pablo.

Wie hat es Wagner Moura also geschafft, an einer der erfolgreichsten Serien des letzten Jahrzehnts mitzuwirken? Und wieso sind so viele einfach fasziniert von einer durch und durch zweisprachigen Serie?

Ein paar Kilo zuzunehmen ist ein Zuckerschlecken (oder wörtlich gesprochen: einige Zuckerschlecken). Die sprachliche Herausforderung, der sich Moura aber stellen musste, ist, selbst für die hohen Ansprüche von Babbel, einfach bewundernswert. Wie kann man einen brasilianischen Akzent in die weiche Aussprache von el Patrón verwandeln?

Für Wagner Moura hat die Motivation eine große Bedeutung gespielt, denn er wollte unbedingt die Hauptrolle bekommen. Also nahm er die Sprachherausforderung sehr ernst. In einem Interview mit Jimmy Fallon erzählt er, wie er sofort die Koffer gepackt hat, um nach Medellín zu fliegen und für drei Monate dort Spanisch mit einem kolumbianischen Akzent zu lernen. So hat er an der Universität einen Spanischkurs besucht und in der Zwischenzeit nur gegessen, um knapp 20 Kilo zuzulegen.

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Nun wartet die ganze Welt gespannt auf den zweiten Teil der Serie, auch wenn der größte Spoiler wohlbekannt ist.


Neben Mouras großartiger Leistung brilliert Narcos auch dadurch, dass eine Hymne auf die Zweisprachigkeit gesungen wird. Statt Lateinamerikaner als schlechte Speedy-Gonzalez-Imitationen darzustellen oder die Zuschauer künstlich versteifte Akzente erdulden zu lassen, haben sich die Produzenten für eine authentische Sprache entschieden. Die Geschichte spielt im kolumbianischen Medellín und wird vom Amerikaner Steve Murphy, einem DEA-Agenten, erzählt. Auch wenn er englischer Muttersprachler ist, sind die Hälfte der Dialoge auf Spanisch. Dies entspricht nicht nur der Realität, sondern Narcos scheint auch der beste Beweis dafür zu sein, dass man in einer Fremdsprache ebenso gut unterhalten werden kann – ohne dabei zu vernachlässigen, dass eine zusätzliche Fremdsprache einige unbekannte Ausdrucksweisen zu bieten hat. Hut ab, dass eine international bekannte Serie so konstant und erfolgreich die Zweisprachigkeit durchzieht.

Falls du also Spanisch lernen oder auffrischen möchtest, dann findest du in Narcos einen der wohl berühmtesten Spanischlernenden – und nebenbei einige Stunden glorreicher Unterhaltung. Vielleicht kannst du am Ende der Staffel ja auch schon einige der Untertitel ignorieren und ganz wie Pablo einige kolumbianische Wörter sagen, eh m’ijo.

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