Englisch lernen

Warum Englisch lernen?

Englisch lernen

In unserer heutigen Welt dreht sich alles um Kommunikation und immer öfter findet diese über Sprachgrenzen hinweg statt. Fremdsprachen gehören mittlerweile für viele Menschen zum Alltag. Und vor allem eine Sprache steht dabei besonders oft an erster Stelle: Englisch.

Mit circa 840 Millionen Muttersprachlern und circa 340 Millionen Sprechern als Zweitsprache gehört Englisch zu den meistgesprochenen Sprachen weltweit. Neben seiner Funktion als Muttersprache wird Englisch heute vor allem als Lingua Franca benutzt und dient vielen Menschen aus unterschiedlichen Ländern als Basis zur gemeinsamen Verständigung. Wenn du also Englisch sprichst, eröffnen sich dir unzählige Möglichkeiten. Von ganz banalen Situationen wie dem Lesen einer Bedienungsanleitung bis hin zu den unzähligen TV-Serien und Filmen, die auf Englisch produziert werden und in der Originalversion zumeist einfach authentischer, nuancierter und lustiger als in der synchronisierten Fassung. Du wirst die Texte deiner Lieblingssänger verstehen können und ganz neue Seiten an deiner Musik entdecken. Viele Menschen, die Englisch lernen, tun dies auch für ihren Partner oder ihre Partnerin und/oder um sich besser mit deren Familie verständigen zu können.

Und eines steht natürlich ganz oben auf der Liste an Gründen fürs Englischlernen: die Karriere. In unserer globalisierten Arbeitswelt wird Englisch immer mehr als selbstverständlich angesehen, auch viele Firmen, die in Deutschland sitzen, benutzen als Arbeitssprache Englisch. Dass Englisch besonders wichtig für den Beruf ist, zeigt auch eine jüngst von Babbel durchgeführte Umfrage, in der knapp 52 Prozent der 45.000 befragten Babbel-Nutzer angaben, dass Sprachen ihnen dabei helfen würden, ihre Karrierechancen zu verbessern. Und an erster Stelle für deutsche Lerner steht mit 57 Prozent ganz klar Englisch. Doch Englisch zu lernen ist nicht nur aus einer rein praktischen Sichtweise heraus interessant. In ihrem Aufbau und ihrem äußerst großen, nuancenreichen Wortschatz erzählt uns die Sprache vieles über Europas Geschichte und darüber hinaus – zudem haben wir als deutsche Muttersprachler so manchen Vorteil.

Von den Kelten zur BBC

Englisch Sprache Weltkarte

Das Interessante an Englisch ist, dass es Einflüsse zahlreicher Dialekte und Sprachen vereint. Wie die meisten europäischen Sprachen zählt Englisch zu den indogermanischen Sprachen und ist auf dem Zweig der westgermanischen Sprachfamilie anzusiedeln. Auch heute lassen sich im Englischen noch Spuren der keltischen Sprachen und Entlehnungen aus dem Lateinischen aus der Zeit der römischen Besetzung Großbritanniens erkennen. Wie das Wort „angelsächsisch“ schon sagt, waren es die germanischen Stämme der Angeln und Sachsen aus Teilen des heutigen Deutschlands und der Niederlande, die die Sprache, das heißt Altenglisch, etablierten, als sie sich zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert auf den britischen Inseln ansiedelten.

Diese Ausbreitung der germanischen Dialekte macht es für deutsche Muttersprachler heute um Einiges einfacher, Englisch zu lernen. Neben bestimmten grammatischen Strukturen finden sich beispielsweise zahlreiche Wortpaare, an denen die Zugehörigkeit des Deutschen und Englischen zur selben Sprachfamilie erkennbar ist: zum Beispiel Vater – father, Pfeffer – pepper, Butter – butter. Mit der Eroberung Großbritanniens durch Wilhelm I. 1066 wurde Französisch zwischenzeitlich auch dort zur offiziellen Regierungs- und Verwaltungssprache. So finden sich viele Wörter mit französischen beziehungsweise lateinischen Wurzeln im Englischen, was dem, der Englisch lernen will, zusätzlich zugutekommt. Entweder, weil man direkte Kenntnisse des Französischen hat oder weil auch viele deutsche Fremdwörter aus dem Lateinischen stammen und sich so Parallelen ziehen lassen.

Mit der Entdeckung Amerikas 1492 begann Englisch sich im Zuge der starken kolonialen Machtposition Englands zur Weltsprache zu entwickeln. Englisch breitete sich rund um den Globus aus und die verschiedensten Varietäten – von amerikanischem und britischem Englisch über indisches Englisch bis hin zu Mischformen wie dem sogenannten Pidgin-Englisch – bildeten sich heraus. Spätestens mit der Entwicklung der USA zu einem der wirtschaftlich und kulturell einflussreichsten Länder der Welt und der sich verstärkenden Globalisierung avancierte Englisch zur Sprache Nummer eins.

Das Spannende und das, was Englisch so zugänglich macht, sind also seine Vielschichtigkeit und die zahlreichen Varietäten. Zwar gibt es Standardformen des Englischen, zum Beispiel das sogenannte „BBC English“, doch deren Sprecher machen nur einen sehr kleinen Prozentsatz der Sprecher aus.

Und was heißt das nun für Personen, die Englisch lernen? Genau! Es ist gar nicht so wichtig, wie du die Sprache sprichst, sondern dass du sie sprichst und dich mit Leuten aus aller Welt unterhalten kannst.

Bedeutung der englischen Sprache in der Welt

340 Millionen Menschen sind englische Muttersprachler. In 56 Staaten ist Englisch Amtssprache. Zu ihnen gehören nicht nur Großbritannien, die USA, Kanada und Australien, sondern auch andere bedeutende Länder wie Indien, die Philippinen, Nigeria, Kenia und Südafrika. In 13 weiteren Staaten (z. B. Israel, Zypern und Malaysia) gilt Englisch als Verkehrssprache. In den meisten übrigen Gegenden der Welt wird das Englische als erste Fremdsprache erlernt und innerhalb dieser Regionen als Zweitsprache verwendet. Englisch ist die global wichtigste Wirtschaftssprache und die weltweit anerkannte Wissenschafts- und Techniksprache. In den meisten internationalen Organisationen gilt Englisch als offizielle Sprache. Große Teile der Weltliteratur wurden in englischer Sprache verfasst, und sie ist Originalsprache zahlreicher Filmklassiker und unzähliger Musiktitel.

Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch

Fast 300 Millionen englische Muttersprachler in den USA und Kanada sprechen „American English“, das sich als Sprachvariante des „British English“ aus Großbritannien entwickelt hat. Die Unterschiede zwischen den beiden Varianten beziehen sich meist auf Aussprache und Wortschatz, in selteneren Fällen auch auf Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Seit einer amerikanischen Rechtschreibreform aus dem Jahr 1806 werden zum Beispiel etliche im Englischen auf „-re“ endende Wörter im Amerikanischen mit „-er“ abgeschlossen. Die britische Buchstabenkombination „-our“ lautet im Amerikanischen „-or“, und bei einigen im Britischen auf „-ce“ endenden Wörtern verwenden die Amerikaner „-se“. Unterschiedliches Vokabular gibt es beispielsweise bei Wörtern wie „lift“ (British) statt „elevator“ (American) für „Aufzug“ oder „truck“ anstelle von „lorry“ für „Lastwagen“. Diese kleineren Unterschiede ändern aber nichts an der hervorragenden weltweiten Verständigungsmöglichkeit mittels der englischen Sprache.

Mit Englischlernen klar im Vorteil

Mit guten Englischkenntnissen, die in vielen Berufen wie selbstverständlich vorausgesetzt werden, verbessern sich die Berufschancen erheblich. Fehlendes Englisch hingegen schließt selbst bei einer Beschäftigung im deutschen Sprachraum etliche Berufsmöglichkeiten von vornherein aus. Nicht nur in der Wirtschaft ist die Fähigkeit zur Kommunikation mit englischsprachigen Geschäftspartnern unerlässlich. Tätigkeiten als Wissenschaftler oder Pilot sind mit mangelndem „Englisch-Know how“ gänzlich unvorstellbar. Und wer detaillierte Informationen im Internet sucht, der kann bei ausreichenden englischen Sprachkenntnissen auf einen sehr viel größeren Wissensschatz zurückgreifen. Außerdem bietet es einem die Möglichkeit, englischsprachige Liedtexte zu verstehen und mitsingen oder auch einmal ein englisches Buch ohne größere Schwierigkeiten im Original lesen zu können. Englischkenntnisse helfen aufgrund der weiten Verbreitung dieser Sprache aber auch bei der unkomplizierten Verständigung auf Urlaubsreisen auf der ganzen Welt. Das erleichtert das Verständnis für Land und Leute und hilft bei der Orientierung im Urlaubsland, nicht nur auf touristischen Erkundungstouren sondern auch in (hoffentlich nie auftretenden) Notsituationen. Es steht also fest, dass Englisch viele Vorteile mit sich bringt. Doch wie lernt man es am besten? Welche Medien und Englisch-Hilfen bringen den größten Nutzen?

Englisch an einer Sprachschule

Was einem vielleicht als Erstes in den Sinn kommt, ist ein Englischkurs an einer Sprachschule oder einer anderen Bildungseinrichtung. Je nach Budget lernst du hier entweder im Einzelunterricht oder in Gruppen. Man kann meist zwischen verschiedenen Kursen auswählen, zum Beispiel Anfänger- oder Fortgeschrittenenkurse, spezielles Grammatiktraining oder Konversation. In einer Gruppe macht das Lernen natürlich besonders viel Spaß. Gleichzeitig ist man jedoch an feste Zeiten gebunden und es kann bisweilen schwierig sein, einen Sprachkurs in einem ohnehin vollen Terminkalender unterzubringen, ohne das Risiko einzugehen, nur sporadisch teilnehmen zu können und den Anschluss an die Gruppe zu verpassen.

Sprachreisen

Ähnlich dem Sprachkurs an einer Schule, kann man auf einer Sprachreise Englisch lernen. Auch hier bekommt man Unterricht von ausgebildeten Sprachlehrern, mit dem kleinen Unterschied, dass man sich nun direkt im englischsprachigen Ausland befindet und das Gelernte gleich vor Ort anwenden kann. Es ist eine tolle Erfahrung, in einem ganz anderen Umfeld mit Gleichgesinnten einen Sprachkurs zu belegen. Andererseits sind Sprachreisen meist mit sehr hohen Kosten verbunden und eignen sich deshalb oft nur für Intensivsprachkurse innerhalb einer begrenzten Zeitspanne. So interessant und bereichernd eine Sprachreise auch sein mag, neue Wörter und Grammatikstrukturen verankern sich am besten im Langzeitgedächtnis, wenn man über einen längeren Zeitraum beständig lernt, und seien die Lerneinheiten auch nur zehn Minuten lang.

Englischlernen mit Büchern oder CD-ROMs

Zu den klassischen Englisch-Hilfen gehören natürlich Bücher, in denen Lerninhalte größtenteils nach alltagsrelevanten Themen gegliedert sind. Ähnlich verhält es sich mit CD-ROM-Sprachkursen. Der Nachteil liegt hier jedoch darin, dass diese Art von Software im Verhältnis nicht besonders preisgünstig ist und, genau wie Bücher, Gefahr läuft, schnell zu veralten. Zudem ist man durch schwere Bücher unterwegs oft eingeschränkt und auch auf den Sprachkurs auf dem Computer lässt sich in der U-Bahn oder in der Warteschlange kaum zugreifen.

Englischlernen mit Babbel

Mit Babbel hast du überall und jederzeit die Möglichkeit, Englisch zu lernen – und das alles zum kleinen Preis. Über ein transparentes Abomodell bekommst du Zugang zu allen Englischkursen, ganz ohne Werbung. Egal, ob zu Hause am Computer oder unterwegs mit deinem Smartphone oder Tablet – auf die Sprachlern-App von Babbel kannst du von überall aus zugreifen. Du übst Englisch in deinem eigenen Tempo und dann, wann es dir am besten passt. Bist du öfter mal im Flugzeug oder planst einen Campingausflug? Kein Problem, denn nach dem Herunterladen sind die Babbel-Lektionen auch offline verfügbar. Installiere unsere Englischlern-App auf so vielen Geräten, wie du möchtest, und dein Lernfortschritt synchronisiert sich automatisch.

Wie bereits erwähnt geht es beim Sprachenlernen nicht darum, dein Gehirn mit so vielen Informationen wie möglich auf einmal zu füttern, sondern darum, Englisch regelmäßig zu lernen, auch wenn manchmal nur ein paar Minuten am Tag dafür bleiben. Und hierfür ist Babbel genau das Richtige: In abwechslungsreichen und informativen Lektionen lernst du, Englisch zu verstehen, zu lesen, zu schreiben und zu sprechen – mit einer speziellen Spracherkennungsfunktion wird außerdem deine Aussprache trainiert. Die Englischlern-App von Babbel führt dich Schritt für Schritt durch alle Themen, die dir im Alltag begegnen, sodass du dich in der Lernsprache zurechtfinden kannst: von Small Talk, über den Besuch im Restaurant oder beim Arzt, bis hin zum Reservieren eines Hotelzimmers oder Schreiben eines Briefes.

Mit Babbel fügst du deinem Regal nicht noch einen weiteren Staubfänger hinzu. Durch das App-Format wird das Übungsangebot von unserem Team aus professionellen Didaktikern und Sprachwissenschaftlern kontinuierlich erweitert. Durch regelmäßige Updates der Lerninhalte bist du mit unserer Englischlern-App immer auf dem neuesten Stand. Außerdem ist der Babbel-Wiederhol-Manager die perfekte Englisch-Hilfe. Denn mit dieser Funktion werden wichtige Vokabeln, die du in den Lektionen lernst, gespeichert, damit du sie in wachsenden Zeitabständen so lange wiederholen kannst, bis sie sitzen. Auch wenn du dich entscheiden solltest, dein Abo zu beenden, bleibt dir der Zugriff auf deinen gespeicherten Lernwortschatz enthalten. Mit einem Abo bei Babbel gehst du null Risiko ein, denn wir bieten dir 20 Tage Geld-zurück-Garantie – ohne Wenn und Aber.

Also, mach dich jetzt gleich ans Englischlernen und überzeuge dich selbst mit einer kostenlosen und unverbindlichen Übungslektion.