Englisch Vokabeltrainer

Effektiv Englisch üben – zwischen Vokabeltrainern, Verbtabellen und Lernhilfen… einfach mal Spaß haben?

Englisch Vokabeltrainer

Das Englischlernen begleitet uns heutzutage durch alle Lebensabschnitte. Manchmal beginnt der Englischunterricht bereits im Kindergarten und spätestens ab der fünften Klassenstufe steht Englisch als Pflichtfach auf dem Programm. Um an manchen Unis aufgenommen zu werden, steht ein Englisch-Einstufungstest an – teilweise sogar dann, wenn die Sprache scheinbar gar nichts mit dem Studienfach zu tun hat. Auch im Arbeitsleben sind Englischkenntnisse ganz deutlich ein Vorteil. Kurz gesagt: Englisch gehört in Deutschland ganz eindeutig zum Alltag dazu, ob wir wollen oder nicht – so scheint es manchmal für jene, die noch kein Englisch sprechen können. Um nicht auf der Strecke zu bleiben und Englisch zu lernen, kann sich darum Stress aufbauen: Wir hetzen zwischen Englisch-Vokabeltrainern, Grammatikbüchern, Tabellen für unregelmäßige Verben und Pluralformen hin und her – und vergessen bei dem ganzen Englischüben doch glatt unsere Motivation für das Lernen.

Motivation – das A und O fürs Sprachenlernen

Damit sich das regelmäßige Lernen nicht wie ein weiterer lästiger Termin in deinem ohnehin schon zu vollen Kalender anfühlt, solltest du dir eines immer wieder bewusst machen: Warum willst du die englische Sprache eigentlich noch mal lernen? Der Liebe wegen? Um Filme endlich im Original schauen zu können? Um Rezepte für Cupcakes mit deiner amerikanischen Nachbarin auszutauschen? Um einen Einstufungstest zu bestehen und damit an der Uni deiner Träume zu landen? Um im Beruf weiter aufzusteigen oder vielleicht sogar ein Auslandspraktikum zu absolvieren? Um dich auf Reisen fast überall auf der Welt verständigen zu können? Hier kann keine Motivation die falsche sein – solange sie dich zum Lernen antreibt.

Die Frage sollte an dieser Stelle jedoch nicht nur sein: „Warum quälen wir uns noch mal durch diese ganzen Übungen?“, sondern auch: „Warum quälen wir uns überhaupt?“ – sollte das Sprachenlernen nicht auch Spaß machen? Natürlich sollte es das! Für jene, die Englisch eher als Mittel zum Zweck als aus Liebe zu Sprachen lernen, klingt diese Idee vielleicht etwas fernab. Trotzdem kann das Lernen deutlich interessanter sein, wenn du es auf deine Persönlichkeit und dein Leben zuschneidest. Mit folgenden Tipps klappt das Englischüben garantiert.

Vokabular: Warum ein einfacher Englisch-Vokabeltrainer doch nicht genug ist

Ganz klar: Zum Sprechen braucht es Wörter. Viele Sprachenlerner neigen darum dazu, englische Vokabeln stur und blind zu pauken – was immer im Lehrbuch steht oder von der Vokabeltrainerapp vorgegeben wird, wird schon relevant sein. Nun, wir sind Fans der neuesten Technik und Lehrbücher sind meist didaktisch sinnvoll konzipiert… aber machen wir uns nichts vor: Es ist kaum sinnvoll, einem Austauschschüler, der sich mit seiner Gastfamilie unterhalten möchte, einem Touristen, der eigentlich nur ein Eis will, und jemandem, der Englisch für den Beruf lernen möchte, dasselbe Englisch beizubringen. Wenn man in einem angenehmen und angemessenen Kontext lernt, dann geht es besser voran. Wenn du als Kind Gitarre lernen möchtest, weil dein erster ACDC-Song dir neue Welten eröffnet hat, dann wirst du von einem langhaarigen Studenten mit Postern an den Wänden wahrscheinlich mehr lernen als von einem Gitarrenlehrer mit korrektem Haarschnitt, der dir in einer Musikschule klassische Noten unter die Nase hält. An die Riffs deines langhaarigen Lehrers wirst du dich Jahre später noch erinnern, während die Noten aus der Musikschule schon lange in Vergessenheit geraten sind. Die Babbel-App folgt einem ähnlichen Prinzip: In Spezialkursen kannst du deinen Wortschatz mit thematisch geordnetem Vokabular aufstocken – so kannst du das lernen, was für dich relevant ist.

Um Vokabeln zu lernen, die auf dein Leben zugeschnitten sind, solltest du dich aber nicht nur auf deine Lehrmaterialien verlassen, sondern dich auch anderweitig umschauen. Hier ist sozusagen jedes Mittel recht: Der Input, den du in deiner Muttersprache bekommst, ist nicht nur auf eine Quelle beschränkt – warum sollte er es dann in deiner Zielsprache sein? Bestell dir online englische Kinderbücher, schau dir ein englischsprachiges Youtube-Video über Häkeln an, besuche einen Yogakurs, der auf Englisch angeboten wird, koche ein englischsprachiges Rezept nach, stell die Displaysprache auf deinem Handy um – merkst du schon, wie viele Möglichkeiten sich auftun? Wir leben in einer multilingualen Welt, also mach sie dir beim Sprachenlernen zunutze!

Die englische Aussprache gleich von Anfang an üben

Da sowohl Deutsch als auch Englisch germanische Sprachen sind, wirst du mit der Aussprache vergleichbar wenige Probleme haben – denn die meisten englischen Laute gibt es so oder so ähnlich auch im Deutschen. Ungewohnten Lauten wie dem [th] sind bei Babbel spezielle Aussprachelektionen gewidmet, und auch in den Kursen, die nicht gezielt die englische Aussprache behandeln, bekommst du dank Spracherkennung stets ein Feedback. In unserem Magazin kannst du darüber hinaus mehr über fünf Fehler erfahren, die sogar Englischsprecher mit einem fortgeschrittenen Sprachniveau noch machen – und sie damit gleich von vornherein umgehen. Eins geht beim Üben der englischen Aussprache jedoch über alles: Das Gespräch mit Muttersprachlern. Versuche, jede Gelegenheit für ein Gespräch beim Schopfe zu ergreifen – selbst, wenn es nur darum geht, Touristen den Weg zu weisen. Hör den Muttersprachlern genau zu; versuche, zu imitieren wie ein Methodenschauspieler, der sich auf eine neue Rolle vorbereitet, und ermutige dein Gegenüber, dich zu korrigieren, wenn du einen Fehler machst. Klar wird die Hemmschwelle am Anfang da sein… aber wenn du es einmal versuchst, wirst du schnell sehen, dass du auf Begeisterung stoßen wirst. Viele englische Muttersprachler lernen gar keine Fremdsprachen und haben darum umso mehr Respekt für jemanden, der den Schritt wagt.

Grammatik – wirklich so schwer, wie alle immer sagen?

Abgesehen von ein paar begeisterten Sprachwissenschaftlern ist Grammatik für die meisten von uns wahrscheinlich nicht das interessanteste Thema. Trotzdem führt um sie kein Weg herum, denn Grammatik ist nun mal der Leim der Sprache – sie hält all die Vokabeln, die du dir mühsam mit deiner Vokabeltrainerapp und deinen Wörterbüchern erarbeitet hast, zusammen. Dein Vorteil als deutscher Muttersprachler beim Englischlernen ist hier ganz klar die Verwandtschaft der beiden germanischen Sprachen. Schau dir zum Beispiel die Reihenfolge der Bausteine in zusammengesetzten Nomen an. Ist dir aufgefallen, dass im Deutschen das „starke“ Nomen immer an letzter Stelle steht? Tja, genauso sieht es im Englischen auch aus! Und wie verhält es sich mit dem Satzbau? Der ist dem Englischen auch recht ähnlich: Zum Beispiel steht ein Adjektiv vor dem Nomen, das es beschreibt, und nicht danach. Gemeinsamkeiten dieser Art kommen dir vielleicht trivial vor – aber genau darum geht es! Stell dir vor, wie viel Arbeitsaufwand dir dadurch erspart wird, dass du viele Aspekte der englischen Sprache schon ganz allein dadurch verinnerlicht hast, dass du Deutsch als Muttersprache hast. Mach dir diese Gemeinsamkeiten zunutze, lass dich von ihnen motivieren und taste dich an die Unterschiede langsam, aber sicher heran. Die Babbel-App hat hier den Vorteil, dass du die Grammatik häppchenweise lernst – manchmal sogar, ganz ohne es zu merken. Und? Schon klingt das Grammatikmonster viel zahmer, oder?

Wenn du diese Tipps beim Englischüben im Hinterkopf behältst und deine Motivation und den Spaß an der Sache nicht aus den Augen verlierst, dann wird das Englischlernen bestimmt bald gut vorangehen. Zeit, dir mal selbst auf die Schulter zu klopfen! Eine Sprache zu lernen kann anstrengend werden, aber es ist eine der lohnendsten Fähigkeiten, die du erlangen kannst. Das Gefühl, dich in einer Sprache, die du dir hart erarbeitet hast, unterhalten zu können, ist einfach unbeschreiblich…

Also, mach dich jetzt gleich ans Englischlernen und überzeuge dich selbst mit einer kostenlosen und unverbindlichen Übungslektion.