Microlearning: Wie kurze Lerneinheiten zum Erfolg führen

Mit dem zunehmenden Gebrauch von Smartphones und der immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne gewinnt eine neue Art des Lernens an Beliebtheit.
Frau lernt am Handy in der Küche

Menschen haben sehr kurze Aufmerksamkeitsspannen. Tatsächlich fällt es dir laut neuesten Forschung wahrscheinlich schon schwer, dich auf das Lesen dieses Textes zu konzentrieren. Unsere Aufmerksamkeitsspanne beträgt angeblich nur noch 8 Sekunden – eine Sekunde weniger als die eines Goldfisches. Unsere Unfähigkeit, uns über einen längeren Zeitraum auf eine Sache zu konzentrieren, kann das Lernen neuer Fähigkeiten zu einer echten Herausforderung machen. Zum Glück hat sich die Bildung mit der Zeit weiterentwickelt. Hier kommt das Mikrolernen ins Spiel.

Microlearning – Definition und Beispiele

Das Konzept des Microlearnings ist einfach: Informationen oder Inhalte werden regelmäßig in kurzen Lernhäppchen vermittelt, oft über den Computer oder das Smartphone. Die wichtigsten Bestandteile des Mikrolernens sind die kurze Dauer (in der Regel 5-15 Minuten pro Lektion oder Lernaktivität), die schmalen Themenbereiche und die interaktive Gestaltung der Lektionen. Sie sollen Spaß machen und dich begeistern, damit du nicht wie damals in der Uni bei den langweiligen Vorlesungen deiner Dozierenden einschläfst.

Hier sind einige Beispiele für Mikrolernen:

  • Einen Multiple-Choice-Online-Test/Quiz machen
  • Ein kurzer Artikel, oft mit Infografiken und anderen visuellen Hilfsmitteln
  • Sortieren oder Zuordnen von Vokabeln (zum Beispiel einer spanischen Vokabel zu ihrer deutschen Übersetzung)
  • Vokabeln pauken und dann abgefragt werden

Wenn du mit Babbel eine Sprache lernst, nimmst du an interaktiven Lektionen teil, die 10 bis 15 Minuten dauern. Sie sind kurz und abwechslungsreich und beinhalten Wiederholungen, die dir helfen, das Lernen zu behalten. Das ist das eigentliche Ziel des Microlearnings. Und das scheint zu funktionieren, wie der E-Learning-Blogger Nikos Andriotis berichtet. Er schreibt, dass wir mehr lernen und uns Informationen besser merken, wenn der Inhalt in kleinen Häppchen vermittelt wird.

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Es wird dich nicht überraschen, dass Microcontent vor allem auf mobilen Geräten konsumiert wird. Die Möglichkeit, zwanglos zu lernen – jederzeit und überall – ist ein wichtiger Bestandteil des Microlearnings. Und der kleinere Bildschirm ist perfekt für kleine Informationshäppchen. Lern-Apps wie Babbel gibt es fürs Handy und Babbel synchronisiert dabei sogar deinen Lernfortschritt auf all deinen Geräten, damit du überall und jederzeit lernen kannst.

Goldfische haben vielleicht eine etwas längere Aufmerksamkeitsspanne als wir, aber können sie auch eine Fremdsprache lernen? Wahrscheinlich nicht. Aber du kannst!

Du willst den Goldfischen zeigen, was in dir steckt?
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