Sprich Sprachen, wie du es schon immer wolltest

Sprich Sprachen, wie du es schon immer wolltest

Probier Babbel aus – die erste Lektion ist kostenlos!

Warum du kein Sprachtalent sein musst, um eine Sprache erfolgreich zu lernen

Lernst du besser übers Hören oder mit Bildern? Oder hast du deinen ganz eigenen Lernstil? Jeder hat seine eigenen Lernstrategien und Eselsbrücken, die für ihn am besten funktionieren. Wir zeigen dir, wie auch du deine eigene Lernmethode findest.

Artikel von: Fidi

„Ich bin aber nicht so sprachbegabt“ ist eine häufige Ausrede, die man hört, wenn das Sprachenlernen nicht so verläuft, wie man es gern hätte. Doch was bedeutet das überhaupt? Natürlich gibt es Faktoren (wie das Alter, ob und wie viele Sprachen man schon gelernt hat, wie viel Zeit man investiert, wie motiviert man ist, warum man eine Sprache lernt), die Einfluss auf das Lernen haben. Und viele dieser Faktoren kann man nicht beeinflussen. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht erfolgreich sein kann. Im Gegenteil. Macht man sich einmal bewusst, wie man am besten lernt, setzt man sich erreichbare Lernziele und macht sich ein paar Lernhilfen zunutze, ist alles möglich! Im Folgenden möchten wir dir helfen, die richtige Methode für dich zu finden.

Vokabelheft oder Videos – welcher Lerntyp bist du?

Jeder weiß meistens, wie er selbst am besten lernt: mit eigenen Notizen oder Vokabelheften, mit Karteikarten, mit Bildern oder mit Audiomaterialien, Apps, Videos, Musik oder indem man beim Lernen durchs Zimmer läuft. Was auch immer für dich am besten funktioniert, solltest du auch beim Sprachenlernen anwenden! Ein wichtiger Tipp: Versuche, so viele Methoden wie möglich zu kombinieren. Denn Lernen funktioniert am besten, wenn man möglichst viele Sinne verwendet. Dadurch stellt man verschiedene Verbindungen im Gehirn her, mit denen man Regeln und Vokabeln besser behalten kann. Beschrifte Post-its, schlag und lies Wörter nach, hör dir an, wie sie ausgesprochen werden und versuche, sie mit Bildern zu verbinden oder verteile sie in deiner Wohnung. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn du noch nicht herausgefunden hast, welcher Lerntyp du bist, ob zum Beispiel der eher visuelle oder der eher auditive, dann probiere am besten verschiedene Methoden aus und stell sie dir sinnvoll zusammen.

Lernen als Teil deines Alltags

Mach das Lernen zum Teil deines Alltags, indem du auch außerhalb deines Sprachkurses oder anderer Lernmethoden bestimmte Tätigkeiten mit dem Lernen verbindest. Liest du morgens in der Bahn gern Nachrichten auf deinem Handy? Suche ähnliche Artikel in der Lernsprache und fang zum Beispiel mit den Schlagzeilen an. Durch den Vergleich hast du bereits eine Idee vom Inhalt und kannst dir entsprechend vieles erschließen. Hörst du lieber Musik oder Radio, dann höre dir Sendungen und Songs in der Lernsprache an. Das hilft dir, ein Gefühl für die Sprachmelodie zu bekommen und die Sprache klingt nicht mehr so fremd. Auch Filme in der Originalsprache (mit oder ohne Untertiteln) helfen dir dabei und du erweiterst gleichzeitig deinen (umgangssprachlichen) Wortschatz. Hast du Hobbys, die du mit dem Sprachenlernen verbinden kannst? Wenn du gerne kochst, probier doch mal ein Gericht aus dem Land, dessen Sprache du lernst, aus und schreibe dir gleich die Zutaten und Küchengeräte mit in dein Vokabelheft auf. Vielleicht kennst du sogar jemanden aus dem Land, der dir dabei hilft. So hast du auch gleich einen sozialen Austausch. Lernen kann und soll auch Spaß machen!

Hilfe von „guten“ und „falschen“ Freunden

Oft entdeckt man beim Sprachenlernen Ähnlichkeiten zwischen der eigenen beziehungsweise den bereits erlernten Fremdsprachen und der neuen Sprache. Das ist ganz natürlich und sehr förderlich für das Lernen. Du wendest dabei aktiv Lernstrategien an, indem du dir Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Sprachen und ihren Regelsystemen zunutze machst, sie übernimmst oder abwandelst und dir Eselsbrücken daraus baust. Dabei verknüpfst du neues mit bereits vorhandenem Wissen, was das Abspeichern und Abrufen dieser Informationen begünstigt. Doch Vorsicht vor Fettnäpfchen! Manchmal sehen Wörter in zwei Sprachen zwar sehr ähnlich aus, haben aber unterschiedliche Bedeutungen. Das sind die sogenannten „falschen Freunde“. Doch zum Glück gibt es auch viele „gute Freunde“. Beide können gute Merkhilfen sein!

Das Unangenehme mit dem Angenehmen verbinden

Eine Sprache zu lernen ist nicht immer Zuckerschlecken, sondern bedeutet natürlich auch diszipliniertes „Pauken“. Versuche das „Unangenehme“ mit dem „Angenehmen“ zu verbinden. Sprachen und Kulturen sind unzertrennlich. Informiere dich über das Land und die Leute. Welche Traditionen haben sie? Welche kulinarischen Besonderheiten? Suche dir Restaurants in der Nähe und bestelle in der Lernsprache. Triff dich mit Muttersprachlern in Sprachcafés oder zum Tandem, tausche dich mit ihnen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in euren Sprachen und Kulturen aus und wende gleich an, was du gelernt hast. Fahr in das Land, wenn du die Möglichkeit dazu hast, entdecke und tauche in die Sprache und Kultur ein. So sammelst du viele positive Erlebnisse und Eindrücke, die das Lernen abwechslungsreich, lebensnah und spannend gestalten.

Pausen und Wiederholung

Sicher hast du zwischendurch auch mal Tiefs, in denen du das Gefühl hast, nicht weiterzukommen oder alles vergessen zu haben? Das ist ganz normal. Mach häufig Pausen, lerne in kleinen Häppchen, lass das Gelernte sacken und wiederhole regelmäßig. Sprachenlernen braucht Zeit und Geduld. Suche dir neue Gebiete, auf denen du die Sprache anwenden und vertiefen kannst, um motiviert zu bleiben. Ist der Sprachkurs vorbei oder gehen dir die Lernmaterialien aus, schau dich auf dem Sprachlernmarkt im Internet um. Es gibt eine große Bandbreite an YouTube-Videos, Podcasts oder spezifisch aufs Sprachenlernen ausgerichtete Apps wie zum Beispiel Babbel, mit denen du deinen Lernprozess unterstützen kannst. Probiere sie aus, vertiefe deine Sprachkenntnisse, erweitere und wiederhole deinen Wortschatz, tausch dich mit anderen Lernenden aus, schreibe eine Sprachlernbiographie oder einen Blog, chatte mit Muttersprachlern. Das Internet hat viel zu bieten. Wenn du nicht immer Internetzugang hast, lade dir Babbel einfach auf dein Handy. Du kannst die Kurse auch offline nutzen und sie lassen sich gut in den Alltag integrieren. So kannst du, wenn der Bus mal wieder Verspätung hat oder deine Freunde dich warten lassen, die Zeit sinnvoll nutzen.

Setze dir realistische Ziele

Eine Sprache zu lernen bedeutet nicht zwangsläufig, sie auf muttersprachlichem Niveau zu beherrschen. Setze dir Ziele, die du auch erreichen kannst. Sie sollten aber nicht zu einfach sein, da auch das schnell langweilig werden kann. Das Tolle am Sprachenlernen ist, dass du sofort kleine Erfolge erleben wirst, sei es eine Begrüßung oder ein „Danke“ in der Fremdsprache, oder dass du dein Essen im Restaurant bestellen kannst. Darüber freuen sich auch die Muttersprachler. Und das motiviert natürlich sehr! Probier es also gleich aus und belohne dich regelmäßig für deine Fortschritte!

Vielleicht ist das Lernen per App etwas für dich?

Probier jetzt Babbel aus