Vermeide diese 6 peinlichen Fettnäpfchen im Ausland

Geschenke auspacken in Japan, trampen in Griechenland, Kaffee bestellen in Italien: Manche scheinbar harmlosen Handlungen bekommen jenseits der eigenen Landesgrenzen eine ganz andere Bedeutung …
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Vermeide diese 6 peinlichen Fettnäpfchen im Ausland

Niemals in England vordrängeln. Niemals in Japan Trinkgeld geben. Niemals, oh bitte niemals, die Vorzüge eines Bidet vor einem Italiener in Frage stellen. Wenn du diese Dinge nicht vergisst, dann hast du schon den meisten Reisenden etwas voraus: Du wirst nicht von empörten Briten schief angeguckt, von einer entsetzten japanischen Kellnerin auf die Straße geworfen oder in eine philosophische Debatte über Sitzwaschbecken mit einem schmachtenden Verehrer verwickelt. Das ist ein guter Anfang.

Aber egal wie gut du dich auf deine Reise vorbereitest, es gibt immer Dinge, die du erst am Zielort lernst – oft auf unsanfte Art. Um Fehler im Ausland zu vermeiden, sind hier sechs Dinge, die du besser nicht tun solltest!

  1. In Japan Geschenkpapier aufreißen: In Japan ist das Verpacken von Geschenken eine Kunst. Mit anderen Worten, die Verpackung ist mindestens so wichtig wie der Inhalt selbst! Wenn dir eine Person aus Japan ein Geschenk macht, ist das schlimmste, was du tun kannst, das Papier wie ein Banause oder ein aufgeregtes Kind an Weihnachten zu zerreißen.
  2. In Italien einen Latte bestellen und hoffen einen Kaffee zu bekommen: Wollte dich schon mal ein beleidigter Italiener mit Blicken töten? Damit das nicht passiert, solltest du den oder die Kellner*in niemals fragen, warum in deinem Latte der Kaffee fehlt. Latte bedeutet auf Italienisch Milch. Punkt. Wenn du also den Respekt der Kellner*innen nicht verlieren und ein Schlückchen Kaffee trinken willst, bestell etwas anderes! Gut zu wissen: Cappuccino wird morgens getrunken, meistens an der Theke. Überleg es dir gut, ob du ihn auch nachmittags oder nach dem Essen bestellen willst.
  3. In Griechenland per Daumen reisen: Während der ausgestreckte Daumen im Nahen Osten dem Stinkefinger entspricht, ist er in Griechenland eine sehr obszöne Geste. Du bist fürs Trampen gewarnt!
  4. In Bulgarien nicken, um Ja zu sagen: Wenn du peinliche Situationen vermeiden willst, solltest du eine Sache wissen, bevor du nach Bulgarien reist: Die Bedeutung unserer vertrautesten Gesten ist dort umgekehrt! Auf und ab nicken bedeutet also „Nein“ und den Kopf von links nach rechts  schütteln „Ja“. Das kann bei Reisenden schon mal zu einem vagen Gewackel führen. In Indien bedeutet das übrigens auch „okay“. Und schon bist du bereit für eine Weltreise!
  5. In Singapur Kaugummi in der Öffentlichkeit kauen: Mit dem Verbot 1992 wurde Kaugummi zum „nicht abbaubaren Ärgernis“ und Persona non grata in Singapur erklärt. Gut zu wissen, um sich hohe Bußgelder zu sparen!
  6. In China deinen Teller aufessen: Wenn du das Reich der Mitte besuchst, vergisst du lieber die guten Manieren, die du als Kind gelernt hast. Dort ist es sehr unhöflich seinen Teller zu leeren. Es signalisiert dem Gastgeber, dass er nicht genug für dich gekocht hat und du noch Hunger hast. Und wenn wir schon dabei sind: Mit vollem Mund sprechen, rülpsen und die Ellenbogen auf den Tisch zu legen ist in China ein völlig akzeptables Benehmen. Guten Appetit!
Womit du dich in keinem Fall blamierst: Die Sprache deines Reiselandes beherrschen. Wir helfen dir dabei und schenken dir die erste Lektion kostenlos!
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Clémentine Latron
Übersetzerin, Illustratorin und Reiseredakteurin – Clémentine ist aber ebenso eine unkontrollierbare Weltenbummlerin, ein unverbesserlicher Tollpatsch und eine wahre Meisterin darin, Umzugskartons durch die Gegend zu schieben.  Nachdem sie ihre Koffer bereits durch 13 Städte in 4 verschiedenen Ländern geschleppt hat, ließ sie sich schließlich an den Kanälen von Amsterdam nieder. Seitdem versucht sie, nun bereits seit 3 Jahren, endlich ihr Niederländisch zu perfektionieren.
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