Die ultimative Checkliste für Reisen außerhalb von Europa

Ob du nun eine Woche oder direkt einen ganzen Monat verreist, hier ist die ultimative Checkliste für Reisen außerhalb Europas!
30/09/2019
Die ultimative Checkliste für Reisen außerhalb von Europa

Die Flugtickets sind gebucht und es geht endlich in den Urlaub. Glückwunsch! Bevor du dich jedoch ganz zurücklehnen kannst und mit deinen Freund*innen ein Abschiedsbierchen genießt, solltest du dir diese ultimative Checkliste für Reisen außerhalb von Europa durchlesen. Wir wissen, dass das Reisen viel Aufwand bedeutet. Diese Checkliste soll sicherstellen, dass du nicht einen entscheidenden Teil bei den Vorbereitungen übersiehst und dir so eine Erfahrung kaputt machst, die sonst perfekt sein könnte.

Keine Sorge – wir versuchen unser Bestes, um dich nicht allzu sehr in Watte zu packen oder wie besorgte Eltern zu klingen.

1. Buche deine Unterkunft lang genug vorher

Ein Roadtrip durch die USA, eine Übernachtung im Zelt an einem australischen Strand oder eine Hütte in der Karibik – all das klingt ziemlich romantisch. In der Realität können diese Optionen aber ganz anders aussehen, als du sie dir vorgestellt hast: Das Wohnmobil kann erst am nächsten Tag gemietet werden, die Mücken fressen dich bei lebendigem Leibe, die Hütte ist natürlich schon Wochen vorher ausgebucht. Kümmere dich also rechtzeitig um eine Unterkunft, und wenn es auch nur für die ersten paar Nächte ist. Ab dann können die Freigeister sich treiben lassen, wie sie wollen.

2. Kümmere dich um deine Versicherungen

Wenn du es gewohnt bist, innerhalb von Europa zu reisen, lässt sich dieser Punkt leicht vergessen, da deine deutsche Krankenversicherung EU-weit gültig ist. Darum hier die Erinnerung: Kümmere dich bei Reisen außerhalb der EU um eine Reisekrankenversicherung und gegebenenfalls um anderweitige Reiseversicherungen.

3. Überprüfe all deine Impfungen

Wo wir gerade von Krankenversicherungen gesprochen haben: Geh ebenfalls sicher, dass all deine Impfungen noch aktuell sind. Erst an deine Tollwutimpfung zu denken, nachdem dich ein streunender Hund gebissen hat, ist nicht gerade eine schöne Reiseerinnerung. Schwangere sollten sich außerdem informieren, welche Gebiete sie zum Beispiel aufgrund des Zika-Virus meiden sollten.

4. Recherchiere, ob du ein Visum oder andere Papiere brauchst

Auch an dieser Stelle sind wir Deutsche dank Schengener Abkommen und anderen internationalen Einigungen ziemlich verwöhnt. Für die meisten Länder brauchen wir kein Visum, aber es lohnt sich trotzdem immer, sich vorher zu informieren! Hättest du zum Beispiel gewusst, dass du für die Einreise nach Kanada zwar kein Visum, dafür aber eine ETA (electronic travel authorization) brauchst? Oder wusstest du, dass bei der Einreise nach Israel dein Pass noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss? Informiere dich vorher über diese Regulierungen, damit du nicht erst von ihnen erfährst, wenn du nicht ins Flugzeug einsteigen darfst.

5. Informiere dich, wann du auf die deutsche Botschaft zählen kannst

Andere Länder, andere Sitten – und andere Gesetze. Ob du nun selbst etwas verbockst oder dir dein Pass geklaut wird: Es ist gut, bereits vorher zu wissen, wobei und wie dir die deutsche Botschaft im Ausland weiterhelfen kann, bevor du voller Panik reagieren musst.

6. Lerne ein bisschen von der einheimischen Sprache

Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Gegenüber Deutsch spricht, ist schon im EU-Ausland nicht besonders hoch. Wenn wir uns erst über unseren Kontinent hinausbewegen, ist es noch unwahrscheinlicher. Selbst wenn du gut Englisch sprichst, zeugt es von Respekt, wenigstens ein bisschen von der einheimischen Sprache zu lernen – und wenn es auch nur ein paar Worte sind! Wir müssen dir ja nicht sagen, welche App du zum Lernen benutzen kannst, oder …? (Psst: Es ist Babbel.)

7. Bring ein paar Dollarscheine (oder Yen, Rubel oder Renminbi)

Auch hier sind wir durch den Euro verwöhnt und können leicht vergessen, dass wir ja eigentlich noch ins Wechselbüro gemusst hätten … Also tausch genug Geld um und informiere dich außerdem bei deiner Bank, was das Abheben von Bargeld oder das Bezahlen mit EC- und Kreditkarte im Ausland und mit Fremdwährung kostet. Erfrage nicht nur die Gebühren selbst, sondern auch, welche Wechselkurse verwendet werden, denn davon profitiert mitunter die eine oder andere Bank.

8. Informiere deine Bank darüber, dass du reist

Wo du sowieso schon gerade mit deiner Bank im Gespräch bist, solltest du sie auch darüber informieren, dass du eine Reise planst. So werden deine Transaktionen nicht als betrügerisch abgestempelt und deine Karten gesperrt!

9. Pack für komisches Wetter

Viele Wetterlagen kannst du erst nachfühlen, nachdem du sie einmal selbst mitgemacht hast. Europa hat recht gemäßigtes Klima gegenüber der afrikanischen Hitze, nordamerikanischen Kälte oder dem subtropisch schwülen Wetter, also sei gut vorbereitet.

10. Informiere dich über mobiles Internet und Telefongebühren

Da wir seit Juni 2017 im EU-Ausland keine zusätzlichen Roaming-Gebühren bezahlen, kann auch dieses Problem leicht in Vergessenheit geraten. Darum hier – wieder einmal – die wichtige Erinnerung: Telefonieren und Surfen kann im Ausland schnell teuer werden. Informiere dich, ob dein Anbieter gute Tarife für internationales Roaming hat, und kauf dir gegebenenfalls im Ausland eine Prepaid-SIM-Karte.

Bonus: Freu dich drauf!

Bei all den Vorbereitungen solltest du nicht vergessen, dass du in den Urlaub fährst. Das heißt: Entspannung, neue Erlebnisse und eine Auszeit vom Alltag. Außerhalb von Europa zu reisen, kann deine Perspektive für immer verändern. Freu dich auf die neuen Orte, die neuen Menschen, das neue Essen und die neuen Erlebnisse, denn Erfahrungen wie diese kannst du nicht jeden Tag sammeln.

Wir hoffen, wir konnten dir mit dieser Reise-Checkliste einige Sorgen vor dem Abflug abnehmen, damit du die Reise deines Lebens in Ruhe genießen kannst!

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Katrin Sperling
Katrin Sperling ist in Potsdam geboren und aufgewachsen und hat nach dem Abitur ein Jahr in Toronto, Kanada verbracht. Weil ihr Hogwarts-Brief zu ihrem 20. Geburtstag im Jahr 2011 immer noch nicht angekommen war, musste sie schließlich die Realität akzeptieren und studierte Englische und Deutsche Linguistik in Berlin. Zum Glück erwies sich die Linguistik als genauso magisch, weswegen Katrin sehr glücklich ist, jetzt für das Babbel Magazin über Sprachen zu schreiben.
Katrin Sperling ist in Potsdam geboren und aufgewachsen und hat nach dem Abitur ein Jahr in Toronto, Kanada verbracht. Weil ihr Hogwarts-Brief zu ihrem 20. Geburtstag im Jahr 2011 immer noch nicht angekommen war, musste sie schließlich die Realität akzeptieren und studierte Englische und Deutsche Linguistik in Berlin. Zum Glück erwies sich die Linguistik als genauso magisch, weswegen Katrin sehr glücklich ist, jetzt für das Babbel Magazin über Sprachen zu schreiben.

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