Italienisch

Italienisch: Deutschland und Italien: eine jahrhundertealte Liebesgeschichte.

Johann Wolfgang von Goethe, Dichtfürst und federführender Poet der deutschen Höhenkammliteratur, verfasste neben zahlreichen Gedichten, Dramen und Romanen auch einen sehr populären Reisebericht über seinen Aufenthalt in einem Land, das seit vielen Jahrhunderten Sehnsuchtsziel der Deutschen ist: Italien. Die “Italienische Reise” ist längst Standardwerk der Reise- wie auch der Weltliteratur und enthält neben kunst- und kulturhistorischen Betrachtungen auch zahlreiche Beschreibungen des sonnigen Südens und seiner Landschaften. Italien zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen, die italienische Küche ist in deutschen Haushalten wie selbstverständlich neben der eigenen Hausmannskost vertreten. Man fühlt sich nahezu zu Hause im Süden – wäre da nicht die trennende Sprachbarriere. Doch warum sollte man eigentlich nicht Italienisch lernen, wenn seit vielen Jahrhunderten eine so innige Beziehung zum sonnigen Süden besteht?

La lingua italiana: Italienisch und die Tochtersprachen des Lateinischen

Latein gilt seit langer Zeit als die Sprache der Gelehrten, die Sprache der Wissenschaft und der Kultur. Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil war das sprachliche Erbe aus der Römerzeit auch die Sprache des katholischen Gottesdienstes, noch immer ist es basaler Standard der gymnasialen Schulbildung. Zwar gilt Latein heutzutage als “tote Sprache”, doch es lebt in wichtigen Tochtersprachen weiter, die der romanischen Sprachfamilie angehören: Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Rumänisch und Italienisch. Die romanischen Sprachen, denen Italienisch zuzurechnen ist, werden auf der ganzen Welt gesprochen und gehören somit zu den basalen Fremdsprachen, deren Kenntnis international von Bedeutung und weiterführend sein kann. Wer Kenntnisse des Italienischen besitzt, erkennt leicht die sprachliche Verwandtschaft zu anderen romanischen Sprachen und erleichtert sich entsprechend das Lernen weiterer Fremdsprachen. Gerade Weltsprachen wie Spanisch, die mehr und mehr im globalen Bereich von Bedeutung sind, werden mit Kenntnissen der italienischen Sprache leichter und schneller erlernt.

Die Sprache der Musen

Wer Italienisch sprechen kann, hat im Urlaub deutliche Vorteile: Der Süden ist ein beliebtes Reiseziel, und der Sommeraufenthalt wird angenehmer und spannender, wenn die einheimische Sprache kein babylonisches Sprachgewirr mehr darstellt. Die Kultur des Landes lebt am intensivsten in ihren Bewohnern und ihrer Sprache. So kann derjenige, der Italienisch sprechen und verstehen kann, den Aufenthalt im Land intensiver genießen und erhält Einblicke, die anderen verwehrt bleiben. Doch die Kenntnis der italienischen Sprache ist weitaus bedeutender als nur für die Bestellung von Pizza und Pasta: Italienisch sprechen nicht nur Pizzabäcker und Mafiosi, wie es weitläufig als Klischee und Stereotyp verbreitet ist. Es handelt sich dabei vielmehr um die Sprache der Kunst, vor allem der Musik. Maler, Bildhauer, Gelehrte und berühmte Komponisten: Meisterwerke der Kunst- und Kulturgeschichte entstammen der Wiege des Italienischen, sämtliche fachsprachlichen Begriffe der klassischen Musik sind der italienischen Sprache zuzuordnen. Gerade Kulturbegeisterte und Kunstkenner können häufig Italienisch sprechen, da sie auf diese Art und Weise Einblicke in den Gegenstand ihres Interesses erhalten und beispielsweise Opernlibretti verstehen können. Auch in seiner Entstehung und Manifestierung als Hauptsprache des Landes ist das Italienische den Künstlern verpflichtet: Im Mittelalter lebte es in vielen Regionen erst einmal gleichberechtigt neben dem Lateinischen auf, bis es im 13. und 14. Jahrhundert ausgehend von Sizilien vor allem von den Dichtern als primäre Sprache des Landes geprägt und manifestiert wurde, allen voran Dante Alighieri, Giovanni Boccaccio und Francesco Petrarca.

Einfach Italienisch lernen

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