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Italienisch Gerundium, Adjektive und Präposionen: La dolce Vita und die Grammatik

Es gibt viele gute Gründe, das klangvolle Italienisch zu lernen. Dabei sorgt gerade auch die Grammatik für die vielen Vokale, die zu der ganz besonderen Melodie der Sprache beitragen. Deswegen hier ein kleiner Überblick, wie aus Vokalen noch mehr Vokale werden.

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Die italienischen Nomen

Italienische Nomen sind entweder männlich oder weiblich, was in der Regel durch die Endungen angezeigt wird: Nomen auf -o sind männlich, Nomen auf -a sind weiblich. Im Plural wird dann ganz einfach das -o zu -i und das -a zu -e. Die passenden bestimmten Artikel dazu sind das männliche il und das weibliche la – im Plural dann i und le. Dazu kommen allerdings eine ganze Menge Ausnahmen und Sonderformen, darunter etwa auch das lo als ein zweiter männlicher bestimmter Artikel für spezielle Wortformen. Auf einen Blick sieht das dann so aus:

  • il libro – das Buch, il tavolo – der Tisch
  • la casa – das Haus, la porta – die Tür
  • i libri – die Bücher, i tavoli – die Tische
  • le case – die Häuser, le porte – die Türen

Die italienischen Adjektive

Bei den regelmäßigen italienischen Adjektiven gibt es die O-Adjektive und die E-Adjektive – je nach dem, auf welchem Vokal sie enden. Die O-Adjektive richten sich nach Geschlecht und Zahl und haben vier Formen, während die E-Adjektive sich nur nach der Zahl richten und somit nur zwei Formen haben:

  • O-Adjektiv piccolo – klein nach Geschlecht: il cane piccolo, la casa piccola – der kleine Hund, das kleine Haus
  • und nach Zahl: i cani piccoli, le case piccole – die kleinen Hunde, die kleinen Häuser
  • E-Adjektiv grande – groß nur nach Zahl: il cane grande/la casa grande – i cani grandi/le case grandi

Die italienischen Pronomen

Bei den italienischen Pronomen gibt es eine ganz besondere Eigenheit. Aber zunächst zu den Pronomen selbst:

  • Singular: ich – io, du – tu, er/sie – lui/lei
  • Plural: wir – noi, ihr – voi, sie – loro
  • Höflichkeitsform: Singular: Sie – Lei, Plural Sie: Voi (früher Loro)

Das besondere dabei ist, dass die Pronomen im Italienischen oftmals weggelassen werden. Die Verbkonjugation zeigt bereits an, um welche Person es sich handelt. Dadurch wird das Pronomen häufig nur noch dazu gesagt, wenn man es besonders betonen möchte.

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Die italienischen Präpositionen

Bei den italienischen Präpositionen wird es etwas kompliziert. Das liegt nicht so sehr an den Präpositionen selbst, sondern an ihrer vielseitigen Verschmelzung mit den bestimmten und unbestimmten Artikeln. So wird zum Beispiel aus der italienischen Präpositionen in zusammen mit dem weiblichen Artikel la die Wortschöpfung nella.

Mit Babbel die italienische Grammatik lernen

Babbel bietet mit seinen Kursen, die in viele kurze Lerneinheiten aufgeteilt sind, vor allem maximale individuelle Flexibilität. Die Einheiten können per App, per Download oder auch auf der Plattform in etwa 10-15 Minuten ganz nach Belieben absolviert werden. Das ist speziell für das Lernen von Grammatik sehr hilfreich, da auf diese Weise die Motivation und der Spaß am Lernen hoch gehalten werden. Außerdem sind häufige kurze Einheiten für das Gedächtnis weitaus besser als weniger häufige, aber längere Lerneinheiten. Dazu kommt, dass die Kursinhalte bei Babbel immer einen Praxisbezug mit sinnvollen Beispielen aus dem Alltag haben – oder mit lustigen Redewendungen. Für Vokabeln gibt es zudem einen personalisierten Wortschatzstrainer. Darüber hinaus konzentrieren sich die Kurse von Babbel aber keineswegs nur oder übermäßig auf die Grammatik. Stattdessen wird von Anfang an mit den Multimedia-Lektionen viel Wert auf sämtliche Bereiche gelegt: Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen.

Italienisch mit Babbel lernen

Der ganz besondere, melodische Klang der italienischen Sprache liegt also zum Teil in ihrer Grammatik begründet. Um diese schnell und gut zu beherrschen, können die modernen Lernmethoden von Babbel sehr hilfreich sein.