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Neues Jahr, neue Sprache

Der Schlüssel zum Erfolg beim Lernen – erklärt von unseren Expert:innen

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Seit jeher markiert der Beginn eines neuen Jahres eine Zeit des Neubeginns, der Ideensuche und der guten Vorsätze, um die Zukunft besser zu machen. In diesem Jahr haben wir intensiver als jemals zuvor auf unsere Erfahrungen zurückgeblickt und Bilanz gezogen – vereint in dem Wunsch, die Veränderungen optimistisch und mit Hoffnung anzugehen. Eines ist sicher: 2020 hat unser Leben durcheinander gebracht. Aber es hat uns auch geholfen zu verstehen, was wirklich wichtig ist und was wir bisher womöglich für selbstverständlich gehalten haben.

Was hält uns zusammen? Was motiviert uns und lässt uns trotz der Schwierigkeiten positiv in die Zukunft blicken? Für uns von Babbel ist die Antwort klar – sie ist auch das oberste Ziel unserer Mission: einander zu verstehen. Uns selbst zu verstehen, andere zu verstehen, die Welt um uns herum zu verstehen und alle Sprachbarrieren zu überwinden. In einer Welt, in der es so viel zu verstehen gibt, haben wir uns deshalb entschlossen, unsere Lernenden zu fragen, wie sie dieses Jahr 2020 erlebt haben, was das Lernen einer neuen Sprache für sie bedeutet und was ihre Ziele und Vorsätze für das neue Jahr sind.

Mutlos durch den Lockdown? Nicht bei unseren Babbel-Lernenden!

Das gerade zu Ende gegangene Jahr hat uns eine große Lektion gelehrt: Mit den Menschen, die wir lieben, in Kontakt zu bleiben, frei zu reisen und uns für neue Freundschaften und Möglichkeiten zu öffnen, sind keine selbstverständlichen Dinge, egal wie selbstverständlich sie uns auch erscheinen. Warum also eine Sprache zu einer Zeit lernen, in der die Möglichkeiten, die Sprache auch anzuwenden, begrenzt scheinen? Die Gründe dafür sind vielfältig. Mehr als 6.000 Lernende aus aller Welt, die zwischen März und August begonnen haben, mit Babbel eine Sprache zu lernen, haben sie uns in einer gezielten Umfrage genannt. Weitere Daten und Antworten sammelte Dynata in einer von Babbel beauftragten Studie im Dezember 2020. Spontan fallen uns einige günstige Lernumstände ein: Für viele bedeutete die Isolation mehr freie Zeit abseits von schulischen und beruflichen Verpflichtungen und weckte das Bedürfnis, eine anregende Tätigkeit zu finden, die sich zu Hause ausüben lässt. Wer hat nicht schon einmal gedacht: „Ich würde gerne Englisch (oder Spanisch, Deutsch usw.) lernen, aber ich habe nie die Zeit dazu ...“? Nun, es gibt viele Menschen, die sich entschieden haben, diese Zeit zu nutzen, um sich einem sprachlichen Ziel zu widmen. Und die Zahlen sprechen für sich: Babbel konnte im Jahr 2020 mehr als 10 Millionen aktive Abonnements verzeichnen – während des Lockdowns ist die Zahl der neuen Lernenden sogar um 600 % gestiegen. Ein unglaubliches Ergebnis, das uns stolz auf unsere Lernenden und ihre Willenskraft macht und uns gleichzeitig motiviert, ein effektives und hochwertiges Bildungsprodukt anzubieten, das jedem Bedarf und Lernstil gerecht wird.

Ruhe bewahren

Die Daten enthüllen einen interessanten Fakt: 50 % der Teilnehmenden in unserer Umfrage haben den Lockdown genutzt, um das Sprachenlernen mit Babbel und Binge-Watching von Filmen und TV-Serien in der Originalsprache zu kombinieren. Das hat zu hervorragenden Ergebnissen in puncto Hörverständnis und Motivation geführt. Das Anschauen von Serien und Filmen in der Originalsprache – mit oder ohne Untertitel – ist eine gute Möglichkeit, (geistig) in Bewegung zu bleiben, ohne das Haus zu verlassen. Und es ist einer der Gründe, warum Babbel originalsprachliche Podcasts in sein Lernangebot aufgenommen hat. Wer sagt, dass man unbedingt ins Ausland gehen muss, um in das Studium einer Sprache einzutauchen? Natürlich wäre das ideal. Aber bis das wieder möglich ist, können wir andere Wege nutzen!

Ach ja, reisen ... aber warum nicht in der Zwischenzeit lernen?

Für 61 % der weltweit befragten Babbel-Lernenden steht fest, dass sie so schnell wie möglich wieder reisen und die Welt entdecken möchten. Nur zu verständlich! Reisen ist eine Erfahrung, auf die man nur schwer verzichten möchte. Es regt unsere Neugier und unseren Wunsch an, andere Kulturen zu entdecken und mit ihnen in Kontakt zu kommen – und ist natürlich die beste Motivation, eine neue Sprache zu lernen. 2020 war ein sehr schwieriges Jahr für die Reisebranche, trotzdem hoffen wir, dass die Ergebnisse unserer Umfrage den in der Branche Tätigen etwas Hoffnung schenken: Immerhin gaben 62 % der neuen Babbel-Nutzenden an, während des Lockdowns Reisepläne gemacht zu haben, die sie so schnell wie möglich in die Tat umsetzen wollen. In der Zwischenzeit haben die aktiveren unter ihnen beschlossen, die Landessprache ihrer geplanten Urlaubsdestination zu lernen, statt nur von neuen Reisezielen zu träumen. Eine ausgezeichnete Entscheidung, wie wir finden! Falls Reisen also zu den Dingen gehört, auf die ihr euch am meisten freut, haben wir einen guten Vorsatz für das noch junge Jahr: ein Reiseziel festlegen und die Sprache lernen.

Reisen

Neues Jahr, neue Fähigkeiten, neuer Lebenslauf

Zu den Aspekten, die unsere Befragten verständlicherweise am meisten beunruhigen, gehört die Arbeitsplatz-Unsicherheit: 47 % sagen, dass sie derzeit keine Beschäftigung haben, und ein gutes Drittel der Arbeitnehmenden macht sich Sorgen über die Stabilität ihrer Positionen. Weltweit planen 20 % der Teilnehmenden, die während des Lockdowns erlernte Sprache für ihren Lebenslauf zu nutzen – definitiv eine gute Strategie, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus dürfen wir die Auswirkungen nicht vergessen, die die Arbeit im Homeoffice auf die Arbeitsdynamik und potenzielle Neueinstellungen hat: Viele internationale Unternehmen sind mittlerweile nicht mehr darauf angewiesen, Talente an anderen Standorte einzusetzen, sondern können ihren Pool durch Mitarbeitende im Homeoffice ausweiten. Es gibt auch viele lokale Unternehmen, die eine gewisse Vertrautheit mit digitalen Technologien und Fremdsprachen benötigen, um ihre Exporttätigkeiten auszuweiten. Aber was denken unsere Befragten darüber?

Arbeit

Besonders interessant sind die Daten der Dynata-Studie vor allem unter den Jüngeren: 37 % der Befragten sehen die Arbeit im Homeoffice als konkrete Möglichkeit für 2021 und ganze 50 % geben an, Jobangebote im Ausland ernsthaft in Betracht zu ziehen. Interessant, wenn auch nicht unbedingt überraschend, ist die Bereitschaft jüngerer Menschen, für die Arbeit in ein neues Land zu ziehen: Unter den Motiviertesten weltweit finden sich 11 % junger Studenten aus Italien. Wie auch immer eure Arbeitssituation aussieht, eines steht fest: Das Lernen einer neuen Sprache ist niemals Zeitverschwendung – unsere Lernenden können das bestätigen.

Sprachenlernen: ein echter Stimmungsaufheller

Wissenschaftler haben darüber diskutiert, wir haben es am eigenen Leib erfahren: Die Lockdown-bedingte Isolation hat enorme Auswirkungen auf die Stimmung und die psychische Gesundheit derer, die sie erlebt haben. Natürlich war es nicht nur die Isolation: Unsicherheit bezüglich der momentanen Lage, Sorgen über die Zukunft, Ängste um die Gesundheit unserer Lieben sind leider nur einige der Gedanken, mit denen uns das Jahr 2020 immer wieder auf die Probe gestellt hat. Wie haben sich die Babbel-Lernenden in dieser Hinsicht geschlagen? Wir geben es ganz offen zu: Diese Daten machen uns in der Tat sehr glücklich. Ganze 77 % unserer Lernenden gaben an, dass das Erlernen einer Fremdsprache ihnen geholfen hat, besser mit der Isolation während des Lockdowns zurechtzukommen. 51 % verbanden diese Erfahrung mit einem Gefühl der persönlichen Zufriedenheit, 13 % fühlten sich dank des Sprachenlernens glücklicher und 8 % fühlten sich anderen Menschen näher. Wenn euch der Jahresbeginn also etwas trist vorkommt, warum versucht ihr es nicht mit einer neuen Sprache? Die Babbel-Methode leitet euch Schritt für Schritt an, hilft euch, regelmäßige Gewohnheiten zu entwickeln und auch kleinere Erfolge zu feiern. Wenn ihr in diesem Jahr ein Erfolgserlebnis braucht, ist das Lernen einer neuen Sprache ein tolles Ziel, denn es ist nicht nur erreichbar, sondern auch inspirierend und gut für die Stimmung!

Zufriedenheit

Egal wie weit wir voneinander entfernt sind: Worauf es ankommt, ist einander zu verstehen und sich verstanden zu fühlen.

Reisen, Arbeit, Gesundheit und psychisches Wohlbefinden – all das sind gute Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Aber es gibt eine Sache, die alle unsere Lernenden mit ihren Antworten unterstreichen wollten: Nicht einmal Entfernung und erzwungene Isolation können den Wunsch zu kommunizieren, zusammen zu sein und sich um die Menschen, die wir lieben, zu kümmern, stoppen. Tatsächlich gibt mehr als die Hälfte unserer Lernenden an, dass sie wieder Kontakt aufgenommen haben mit Menschen, von denen sie schon lange nichts mehr gehört hatten. Manche aus Nostalgie, andere einfach, um sich zu vergewissern, dass ihre Lieben gesund sind. Selbst diejenigen, die vorher nicht mit digitalen Kommunikations-Tools vertraut waren, haben alles daran gesetzt, um den Umgang mit ihnen zu lernen. Sie senden mehr E-Mails, führen Videotelefonate und schreiben mehr – all das nicht ohne gewisse Schwierigkeiten, ihre Gefühle vor einem Bildschirm auszudrücken, wie 80 % unserer Lernenden in Deutschland und 71 % unserer spanischsprachigen Lernenden angeben.!

Eine Statistik bringt das Jahr 2020 auf den Punkt: 79 % der von Dynata Befragten sagen, dass das vergangene Jahr ihre Wahrnehmung bezüglich des Werts von Kommunikation mit Familie und Freunden radikal verändert hat. Und fast alle Teilnehmenden wollen neue und alte Beziehungen, die sie während des Lockdowns gepflegt haben, aufrechterhalten. Ob es sich um ein Gespräch in einer neuen Sprache, in der Muttersprache, mit Menschen nah oder fern handelt, eines können wir an dieser Stelle mit Sicherheit sagen: Einander verstehen ist nicht nur wichtig, sondern es verändert wirklich alles.

Motivation ist der Schlüssel zum Erfolg beim Lernen

Der Schlüssel zum Erfolg beim Lernen erklärt von unseren Experten - Anna Stutter Garcia, Senior Learner Experience Designer Cornelia Lahmann, French Project Manager für Didaktik oder Learner Experience Designer oder Linguist

„Der Schlüssel zum Erfolg beim Lernen ist nicht die freie Zeit an sich, sondern der Wille, sich Zeit für Wichtiges zu nehmen. Der Blick nach innen während des Lockdowns scheint die Menschen dazu gebracht zu haben, Prioritäten zu setzen und zu wachsen."