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Türkische Grammatik erklärt: Der Experten-Guide

Tauche ein in die Welt der türkischen Sprache


Türkisch-Kenntnisse helfen dir im Urlaub, Alltag und Beruf

Etwa 70 Millionen Menschen weltweit sprechen Türkisch und damit bist du in guter Gesellschaft. Der Großteil lebt in der Türkei, doch auch in Deutschland wächst die Zahl türkisch sprechender Menschen an – momentan leben circa 3 Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland. Wer Türkisch beherrscht, kann sich auch mit den circa 25 bis 30 Millionen Menschen in Aserbaidschan unterhalten – zumindest mit Hand und Fuß. Die beiden Sprachen gehören zu den sogenannten Turksprachen und nähern sich an, da viele Türken aserbaidschanisches Fernsehen schauen und umgekehrt. Türkisch-Kenntnisse helfen dir also in deinem Türkei- oder Aserbaidschan-Urlaub. Aber auch beruflich öffnet dir diese Sprache viele Türen. Vor allem in sozialen Berufen werden Türkisch-Kenntnisse oft benötigt. Sei es im Deutschkurs für türkischsprachige Migranten, bei der Integrationsarbeit oder in der Kinderbetreuung. Wer diese faszinierende Sprache von Grund auf erlernen möchte, kommt um die grammatikalischen Grundregeln nicht herum. Mit Babbel lernst du die türkische Grammatik im Handumdrehen.

Türkische Grammatik: Kurz erklärt

Die türkische Sprache gehört zu einer anderen Sprachfamilie als das Deutsche und folgt daher auch anderen Regeln, die du dir erst bewusst machen musst. Wenn du Türkisch liest, sprichst und lernst, wirst du in mancherlei Hinsicht umdenken müssen. Doch beginnen wir von vorne: Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass Türkisch zur Gruppe der agglutinierenden Sprachen gehört. Du verstehst nur Bahnhof? Keine Sorge, das klingt zwar etwas kompliziert, bedeutet aber einfach, dass ein Suffix, also eine Nachsilbe, an ein Wort angehängt wird und so die Bedeutung des Wortes verändert bzw. erweitert wird. Ein typisches Beispiel hierfür ist das türkische Wort “okullarda”. Der erste Teil des Wortes ist “okul” und heißt übersetzt “Schule”. “Okullar” ist die Mehrzahl und bedeutet “Schulen”. Unser Ausgangswort “okullarda” kann schließlich mit “in den Schulen” übersetzt werden.

Danach ist es wichtig zu wissen, dass die türkische Sprache kein grammatisches Geschlecht kennt. Das kommt dir irgendwie bekannt vor? Richtig erkannt – auch die englische Sprache kennt kein grammatisches Geschlecht. Es spielt also keine Rolle, ob ein Substantiv männlich, weiblich oder sächlich ist. Wenn du Substantive lernst, musst du also nur das Wort lernen und auch das Lernen bestimmter Artikel bleibt dir erspart, da das Türkische diese nicht kennt. Die nächste Herausforderung beim Türkisch lernen ist der Satzbau. Für die Satzstellung im Türkischen gilt nämlich folgende Regel: Subjekt – Objekt – Verb und nicht Subjekt – Verb – Objekt sowie im Deutschen.

Im Türkischen gibt es zwar einige Besonderheiten – das muss dich allerdings nicht abschrecken! Bei Babbel legen wir großen Wert darauf, komplexere Grammatik in einfache und verständliche Einheiten zu zerlegen. Grammatikalische Grundregeln werden für ein besseres Verständnis in deiner Muttersprache erläutert. Die grammatischen Besonderheiten des Türkischen werden außerdem mit alltagsrelevanten Redemitteln verknüpft und in lebensnahe Dialoge eingebettet. So kannst du das Gelernte, schon bald selbstbewusst im echten Leben anwenden.

Türkische Grammatik mit dem Sprachexperten lernen

Unsere App bietet dir einen umfangreichen Kurs in türkischer Grammatik. Nach Absolvierung des Kurses beherrscht du Satzbau, Fälle, Verbsystem & Co. Darüber hinaus kannst du mit Babbel viele weitere Kurse belegen wie beispielsweise Türkisch für Anfänger oder ein Auffrischungstraining, falls du schon Kenntnisse besitzt. Doch wieso lohnt sich ein Sprachkurs bei uns?

Deine Vorteile auf einen Blick: