6 gute Gründe dafür, Italienisch zu lernen

Italienisch wird an deutschen Schulen kaum angeboten – schade, denn Gründe dafür, Italienisch zu lernen, gibt es viele!
05/11/2019
6 gute Gründe dafür, Italienisch zu lernen

Mit dem Lernen einer Fremdsprache fängt man meist voller Enthusiasmus an. Aber damit du nicht stark anfängst und dann stark nachlässt, kann es hilfreich sein, dir immer wieder ein paar gute Gründe vor Augen zu führen, warum die Fremdsprache, der du dich widmest, den Aufwand wert ist – hier sind darum ein paar gute Gründe für dich, um Italienisch zu lernen.

1. Die italienische Küche

Wenn man von Italien spricht, kommt man um die italienische Küche nicht herum – und die bietet einige gute Gründe, um Italienisch zu lernen, denn la cucina italiana hört nicht bei Pizza und Pasta auf – und auch nicht bei Cappuccino, Gelato, Antipasti, Bruschetta, Risotto oder Tiramisu… Ich glaube, du hast es verstanden: Dass Italiener großartige Köche sind, ist zwar irgendwie ein Klischee – aber ein köstliches! Mit Italienischkenntnissen macht das Stöbern nach Zutaten und das Nachkochen gleich doppelt so viel Spaß.

2. Erst mal in den Urlaub…

Wir wissen alle, dass Italien ein wunderschönes und eindrucksvolles Reiseziel ist. Schließlich bauen die Italiener seit dem antiken Rom an ihrem Land, und Florenz war nicht umsonst die Wiege der Renaissance. Wenn du Italienisch kannst, bist du nicht auf Touristenecken angewiesen und kannst das Land auf eigene Faust erkunden und ganz nebenbei auch noch ein bisschen Geld sparen. Wenn das keine gute Motivation dafür ist, Italienisch zu lernen, dann wissen wir auch nicht…

3. … mit dem ganzen gesparten Geld geht’s gleich noch mal auf Reisen!

Übrigens lässt sich nicht nur in Italien gut Urlaub machen. Deutschland teilt sich auch eine Grenze mit der Schweiz, wo ebenfalls Italienisch gesprochen wird.

4. Die Zeiten ändern sich

Wer Latein in der Schule knifflig fand, wird Italienisch lieben! Denn seit ihren Ursprüngen ist die Sprache deutlich einfacher und regelmäßiger geworden – du musst kaum noch deklinieren und konjugieren! Das macht die Sprache auch einfacher als ihre romanischen Schwestern, zum Beispiel Spanisch oder Französisch.

5. Nur 21 Buchstaben

Während wir Deutschen Sprachlernern „ä, ö, ü“ und „ß“ aufbürden, kannst du die Füße (beziehungsweise die Zunge) hochlegen, wenn du Italienisch lernst – denn das italienische Alphabet hat nur 21 Buchstaben und dementsprechend weniger zungenbrecherische Klänge! Außerdem bildet die Schreibweise recht genau die Aussprache ab – man spricht also so, wie man schreibt, und anders herum.

6. Kapisch, confetti und Alfredo-Soße

Im Italienischen sagt man nicht „Kapisch?“, sondern „Capisce?“ („Verstehen Sie?“) oder „Capito?“ („Verstanden?“); confetti wird bei italienischen Feiern nicht in die Luft geworfen, sondern gegessen (es handelt sich hier um dragierte Mandeln und nicht um kleine Papierschnipsel) und Alfredo-Soße kennt in Italien niemand… Kurz gesagt: Der beste Grund dafür, Italienisch zu lernen, ist wahrscheinlich, dass du mit der Sprache wirklich und wahrhaftig in die italienische Kultur eintauchen, mit Vorurteilen aufräumen und neue Freunde finden kannst.

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Katrin Sperling
Katrin Sperling ist in Potsdam geboren und aufgewachsen und hat nach dem Abitur ein Jahr in Toronto, Kanada verbracht. Weil ihr Hogwarts-Brief zu ihrem 20. Geburtstag im Jahr 2011 immer noch nicht angekommen war, musste sie schließlich die Realität akzeptieren und studierte Englische und Deutsche Linguistik in Berlin. Zum Glück erwies sich die Linguistik als genauso magisch, weswegen Katrin sehr glücklich ist, jetzt für das Babbel Magazin über Sprachen zu schreiben.
Katrin Sperling ist in Potsdam geboren und aufgewachsen und hat nach dem Abitur ein Jahr in Toronto, Kanada verbracht. Weil ihr Hogwarts-Brief zu ihrem 20. Geburtstag im Jahr 2011 immer noch nicht angekommen war, musste sie schließlich die Realität akzeptieren und studierte Englische und Deutsche Linguistik in Berlin. Zum Glück erwies sich die Linguistik als genauso magisch, weswegen Katrin sehr glücklich ist, jetzt für das Babbel Magazin über Sprachen zu schreiben.

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