Sprich Sprachen, wie du es schon immer wolltest

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Wie dir eine Sprache dabei helfen kann, auf Reisen Geld zu sparen

Mehr als eine Sprache zu sprechen kann dir dabei helfen, im Urlaub Geld zu sparen. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du deinen Aufenthalt im Paradies mit ein paar cleveren Tricks und Strategien optimieren kannst.

Artikel von: Katrin Sperling

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie sehr möchtest du jetzt gerade im Urlaub sein? Das Meer strahlt azurblau, während dich die Wellen mit ihrem leichten Säuseln zum Dösen einladen. Auf einmal schreckst du auf, weil du etwas Kaltes spürst. Was war das? Ach ja, genau: ein Eis tropft dir auf die Hand! Und deine Füße sind im warmen Sand eingegraben… Wie? Strandurlaube sind nicht so dein Ding? Vielleicht hattest du dir eher einen Aufenthalt in der Stadt vorgestellt? In jedem Fall sind Ferien, wo und wann sie auch stattfinden, eine gute Gelegenheit, um eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen, Spaß zu haben, sich zu entspannen und nach einem bereichernden Erlebnis zu deinem Alltag zurückzukehren.

Und wo wir gerade von Bereicherungen sprechen: Die sind auch der Hauptfokus dieses Artikels. Oft läuft es nämlich darauf hinaus, dass der Urlaub nach Sightseeing, Unterkunft und Mahlzeiten immer ein bisschen zu viel gekostet hat. Wirf darum aber noch nicht gleich das (Strand-)Handtuch! Es gibt Wege, hier und da etwas Geld zu sparen, ohne auf Erlebnisse der besonderen Art verzichten zu müssen. Ganz im Gegenteil: Es besteht sogar die Möglichkeit, dass du das Land noch etwas intensiver erleben wirst.

Einer dieser Wege ist es, die Landessprache zu sprechen – und wenn auch nur ein bisschen. Schauen wir uns einmal an, wie.

Warum jemanden für etwas bezahlen, das du selbst machen kannst?

Wer nur eine Sprache spricht, tendiert oft dazu, die Organisation seiner Reisen einem Reisebüro, einem Touristenführer oder jemand anderem, der die Sprache gut spricht oder die Region in- und auswendig kennt, zu überlassen. Auf der einen Seite ist es natürlich entspannend, die Verantwortung abzugeben, aber auf der anderen Seite ist es auch ein bisschen unnötig – Flüge oder Hotels zu buchen erfordert heutzutage nur ein paar Mausklicks und die Vokabeln dafür sind relativ schnell nachgeschlagen und gelernt.

Touristenfallen dank Einheimischen umgehen

Wenn wir in einer neuen Umgebung ankommen, können all die Neuheiten erst einmal etwas einschüchternd wirken. Darum entscheiden wir uns oft für die erstbeste Option – ob es nun ein Hotel oder Restaurant ist. Diese sind aber wahrscheinlich Touristenfallen – überteuert und von fragwürdiger Qualität. Mit ein klein wenig mehr Arbeitsaufwand kannst du aber den ein oder anderen Ortsansässigen fragen, was er oder sie empfehlen würde, und du wirst großartige kleine Ecken entdecken, in denen du nicht nur auf ein besseres Flair, sondern auch auf günstigere Preise stoßen wirst.

Eine gerechtfertigte Belohnung

Trinkgelder haben im Urlaub automatisch das Risiko, dass du den Kellner entweder beleidigst oder aber sehr, sehr glücklich machst, indem du sehr, sehr viel zu tief in die Tasche greifst: Ist ein Trinkgeld üblich oder nicht? Rundet man den Betrag nur auf oder gilt eine 15 % Regel? Oder waren es 30 %? Eine kurze Nachfrage, bevor du das Geld überreichst, wird mit Missverständnissen und unangenehmen Situationen aufräumen. Alternativ kannst du natürlich auch einfach einen mitteilsamen Einheimischen am nächsten Tisch fragen.

Taxi? Nein, danke.

In einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht sprechen, sind viele Leute desorientiert und schrecken davor zurück, nach Hinweisen oder dem Weg zu fragen. Oft setzen sie sich sogar in ein Taxi, um sicher ans Ziel zu kommen – selbst, wenn es eigentlich um die Ecke gewesen wäre. Warum gehst du nicht einfach zu Fuß und fragst die Leute nach dem Weg? Wenn es zu weit zum Laufen ist, kannst du dir auch ein Fahrrad ausleihen – viele Städte haben sogar eine Option, Fahrräder für die erste Stunde kostenlos auszuleihen. Du wirst nicht nur das Geld für Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel sparen, sondern unterwegs auch Dinge sehen, die du in keinem Touristenführer findest.

Sich einen besseren Deal aushandeln

In vielen Ländern gilt das Preisschild an einem Souvenir eher als Vorschlag. Mit ein paar Sprachkenntnissen kannst du dein Gegenüber oft etwas runterhandeln – hier gilt auf jeden Fall, dass dein Sprachniveau nicht „verhandlungssicher“ sein muss, damit du dein Ziel erreichst. Zum Beispiel gab sich in einem Urlaub in Florenz ein Verkäufer schnell (und seinem Lächeln nach zu urteilen auch gerne) geschlagen, als mein Begleiter ihn mit einer Mischung aus leidigem Italienisch und Englisch bearbeitete. Als wir auf die Frage: „Where are you from?“ „Berlin!“ antworteten, legte der Verkäufer gleich nochmal was oben drauf – von Deutschen hatte er nun wirklich kein knallhartes Verhandeln auf Italienisch erwartet!

Charmante Schnorrer

Wenn du unerwartet mit ein paar freundlichen Brocken in der Landessprache aufwartest, wirst du dich außerdem wundern, wie viel du kostenlos angeboten bekommst. Zugegeben: Dieser Tipp sollte nicht unbedingt in die finanzielle Planung deines Urlaubs einfließen – schließlich sind Geschenke nichts, was erwartet werden kann! Aber meistens wirkt es eben doch Wunder, nett zu lächeln und den Einheimischen damit Respekt zu zollen, in ihrer Sprache mit ihnen zu reden. Im besten Fall gewinnst du etwas dabei (ob es nun eine Extraportion Eis oder ein neuer Freund ist), im „schlimmsten“ Fall warst du freundlich und hast die Ortsansässigen von deinen guten Manieren überzeugt.

Wie du also siehst, wird eine zweite Sprache dich bei deiner Urlaubsreise gleich doppelt bereichern: einmal, indem du deinen Geldbeutel schonst, und außerdem, indem du mit den Einwohnern interagierst, dich auf die Kultur einlässt, deine Stadtführungen selbst führst und dich vielleicht am Ende sogar mit einem Bier in der Hand vorfindest, um die wahren Schätze der Stadt zu kosten… was unbezahlbar ist!

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