Englisch Test

Englischtests und Sprachtestvorbereitung: das wichtigste auf einen Blick

Englisch Test

Du hast „Sprachtests“ gegoogelt und die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen? Kein Wunder: Zertifikate und Sprachdiplome gibt es in den verschiedensten Ausführungen und entsprechend groß ist die Fülle an Informationen. Wir finden, du solltest deine Zeit mit schöneren Dingen verbringen, als von einer Webseite zur nächsten zu klicken. Deshalb haben wir dir nicht nur die wichtigsten Informationen und Adressen rund um Sprachtests und Sprachtestvorbereitung kompakt zusammengestellt. Wir navigieren dich auch so strukturiert durch die einzelnen Fragen, dass du dich nur mit dem für dich Wichtigen befassen musst. Am Ende des Artikels solltest du eine fundierte Entscheidung treffen und loslegen können.

Welcher Englischtest ist der richtige für mich?

Sprachtests funktionieren wie Schlüssel: Sie öffnen Türen. Aber nicht jeder Schlüssel passt in jedes Schloss. Unser Tipp: Zäum das Pferd nicht von hinten auf und lies dich nicht in die Details aller vorhandenen Sprachtests ein.

Überlege dir als Erstes, wofür du den Sprachtest brauchst: Was ist dein Ziel? Und wähle dann den Sprachkurs, der dir den Weg dorthin ebnet.

  • Sprachzertifikat für die Zulassung zum Bachelor- oder Masterstudium. Für die Immatrikulation in einige Studienfächer genügt es nicht, Englischkenntnisse über ein bestandenes Abitur zu belegen. Stattdessen gibt es sprachliche Zugangsvoraussetzungen, die du an der jeweiligen Universität mit einem Sprachzertifikat nachweisen musst. Informier dich zuerst auf der Webseite deiner Wunschuniversität unter den einzelnen Fachdarstellungen, ob du einen Sprachtest absolvieren musst. Dort wird dir auch mitgeteilt, welche Sprachtests anerkannt werden. Dasselbe gilt für Studierende mit Bachelor-Abschluss, die sich für ein weiterführendes Masterstudium bewerben wollen. In Deutschland wurde in den letzten Jahren immer häufiger der TOEFL-Test verlangt. Einige Universitäten beginnen aber auch, Sprachnachweise durch externe Anbieter als Zugangsvoraussetzung wieder abzuschaffen.

  • Englischtest für das Auslandsstudium. Für Studierende, die an einer Universität oder einem College im Ausland studieren wollen, ist der Nachweis eines gewissen Englischniveaus Voraussetzung für die Immatrikulation. Welcher Sprachtest hier jeweils anerkannt wird, kommt auf das Zielland an. Wie gut deine Testergebnisse sein müssen, variiert von Universität zu Universität. Geh also am besten direkt auf die Homepage deiner Wunschuniversität und lies unter „International Students“ nach, welche Sprachnachweise von dir erwartet werden. Jedes Zielland hat seinen bevorzugten Sprachtest. In England wird zum Beispiel der IELTS häufiger nachgefragt, während es in den USA und Kanada meist der TOEFL ist. Jedoch gibt es Ausnahmen und viele Institutionen akzeptieren beide. An einzelnen Unis reicht es auch aus, das normale Abiturzeugnis vorzuzeigen.

  • Sprachzertifikat für den Arbeitgeber im Ausland. Für Berufstätige, die sich im Ausland um einen Arbeitsplatz bewerben und dafür einen offiziellen Nachweis über ihr Business Englisch vorweisen wollen, gibt es den sogenannten TOEIC-Test, der speziell auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmern im Business-Kontext zugeschnitten ist. Viele ausländische Arbeitgeber verlangen jedoch weder TOEFL noch TOEIC. Sie testen das Business-Englisch ihrer Bewerber lieber direkt im Bewerbungsgespräch. Das Sicherste ist, dich vor der Bewerbung bei deinem Wunscharbeitgeber zu informieren.

  • Englischtest für den Visumsantrag. Du willst ein Arbeitsvisum beantragen oder eine Einwanderung in die Wege leiten? Um auf Nummer sicher zu gehen und um die aktuellsten Informationen zu erhalten, informier dich direkt auf den Webseiten deines Ziellandes darüber, ob für deinen speziellen Visumsantrag ein Nachweis über Sprachkenntnisse erforderlich ist und welche Sprachtests anerkannt sind. Browse dazu auf den Webseiten der Botschaftsniederlassungen in Deutschland die Seiten über Visa. Grundsätzlich sind IELTS (in Großbritannien) und TOEFL (in den USA) relevant für ein Visum.

  • Sprachzertifikat, um den Lebenslauf aufzuwerten. Wenn du ein Sprachdiplom möchtest, um deinen Lebenslauf aufzupeppen, ist wahrscheinlich der Cambridge ESOL die beste Wahl, denn Cambridge ESOL bietet spezielle Prüfungen für Business-Englisch an. Grundsätzlich sind aber alle großen Sprachtests und deren Bewertungsskalen bekannt. Daneben gibt es eine Fülle an Sprachdiplomen und Zertifikaten von Sprachschulen oder der Volkshochschule, die du in deinem Lebenslauf anführen kannst. Hilfreich ist es, wenn die Sprachprüfungen im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR) abgelegt werden.

Englisch-Einstufungstest, um deinen Wissensstand einzuschätzen

Willst du einfach nur mal schauen, auf welchem Niveau sich deine Englischsprachkenntnisse bewegen, kannst du zum Beispiel einen kostenlosen Online-Einstufungstest im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens machen.

Englischtests: die wichtigsten Unterschiede der „Big Four“

Cambridge ESOL, IELTS, TOEFL und TOIC sind die Relevantesten unter den Sprachtests, die „Big Four“ sozusagen. Sobald du weißt, welcher der „Big Four“ für dich relevant ist, kannst du dich in die Details rund um deinen Sprachtest einlesen. Am Ende dieses Artikels findest du Links zu den Sprachtestanbietern, um dort tiefer in die Materie einzusteigen, wo du es wirklich brauchst.

Die „Big Four“ auf einen Blick

Die wichtigsten Sprachtests, ihre zugegeben etwas verwirrenden Abkürzungen und Anbieter im Überblick:

  1. Cambridge ESOL – English for Speakers of Other Languages: organisiert von Cambridge English Language Assessment und der University of Cambridge in England.

  2. IELTS – International English Language Testing System: organisiert von British Council, IDP Education und Cambridge English Language Assessment.

  3. TOEFL – Test of English as a Foreign Language: organisiert von Educational Testing Service (ETS).

  4. TOIC – Test of English for International Communication: organisiert vom Educational Testing Service.

Kosten für die Teilnahme am Englisch-Sprachtest. Sprachtests sind leider meist keine günstige Angelegenheit. Der TOEFL-Test kostet ungefähr 220 Euro, das IELTS in etwa 200 Euro und die Kosten für den Cambridge-ESOL-Test liegen – je nach Sprachniveau – zwischen 165 und 255 Euro. Der TOEIC kommt auf 90 bis 120 Euro. Diese Preise unterscheiden sich je nachdem an welchem Ort du sie ablegst.

Kann man bei den großen Englisch-Sprachtests auch durchfallen? Beim Cambridge ESOL ist es tatsächlich möglich, nicht zu bestehen und somit auch kein Diplom zu erhalten. Beim IELTS und TOEFL erhältst du immer ein Diplom, egal, wie hoch oder niedrig deine Punkte ausfallen.

Dauer der Gültigkeit deines Sprachzertifikats. Ein Cambridge-ESOL-Zertifikat wird für den Rest deines Lebens Gültigkeit besitzen, wohingegen IELTS und TOEFL nur für zwei Jahre gültig sind.

Prüfungsorte, Examenstermine und Anmeldung. Du kannst die Englisch-Sprachtests fast überall auf der Welt an autorisierten Prüfungszentren ablegen, zum Beispiel an Volkshochschulen, privaten Sprachschulen oder Universitäten. Lass dir auf den Webseiten der jeweiligen Organisationen Examensanbieter in deiner Nähe anzeigen. Dort werden dir natürlich auch die nächstmöglichen Testtermine angezeigt. Den TOEFL und den IELTS kannst du in größeren Städten fast jede Woche ablegen. Beim Cambridge ESOL hingegen solltest du etwas im Voraus planen, da dieser nur ein paarmal im Jahr angeboten wird. Die Anmeldung für das Sprachexamen kannst du auch direkt online auf den Seiten der Anbieter vornehmen.

Sprachzertifikate online bekommen? Der Sprachtest von morgen

Geht all das auch einfacher? Aber klar doch! Denn das Online-Sprachlernunternehmen Babbel zum Beispiel kooperiert mit Cambridge English Language Assessment, um Nutzern ab Frühsommer 2017 Sprachtests anzubieten, die direkt online absolviert werden können, und so ein Zertifikat über den eigenen Sprachlevel zu erhalten.

Wie läuft die Prüfung bei den großen Englischtests ab?

Ob TOEFL, IELTS oder Cambridge ESOL, alle Sprachtests testen deine Kenntnisse in vier Modulen: Leseverständnis (Reading), Hörverständnis (Listening), Sprechkompetenz (Speaking) und Schreibkompetenz (Written). Im Internet findest du Beispiele zu den Prüfungsaufgaben. Die Sprachtests unterscheiden sich vor allem darin, wie intensiv die jeweiligen Module geprüft werden und ob das Examen an einem oder über zwei Tage verteilt abgelegt wird.

Der TOEFL wird mittlerweile fast nur noch als internetbasierter Test (TOEFL iBT) durchgeführt. Das Examen dauert drei bis viereinhalb Stunden und wird nicht mehr auf Papier, sondern direkt am Computer abgelegt. Der TOEFL ist der erste Englischtest, der deine Aussprache über eine Spracherkennungssoftware am Computer testet. Beim IELTS werden die ersten drei Module (Hören, Lesen und Schreiben) mit einem schriftlichen Test überprüft. Der mündliche Teil des Examens findet entweder am selben oder an einem anderen Tag statt. Der Inhalt des Cambridge ESOL variiert je nach Höhe deines Kenntnisstands, den du vorab in einem eigens konzipierten Online-Einstufungstest ermitteln kannst. In der Regel zieht sich das Cambridge-Examen über zwei Tage hin. Am ersten Tag wird dein Lese-, Schreib- und Hörverständnis geprüft. Der mündliche Teil des Tests findet meistens an einem anderen Tag statt. Der Cambridge ESOL wird je nach Examensanbieter an einem Computer oder handschriftlich abgelegt.

Wie werden die Sprachzertifikate benotet?

Mit Schul- oder Universitätsnoten haben die Bewertungen bei Sprachtests nichts zu tun. Jeder Sprachtest hat vielmehr seine eigene Bewertungsskala, die mal aus Zahlen, mal aus Buchstaben besteht.

In Europa hat man die Bewertung vereinheitlicht und den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GeR) entwickelt, der die Ergebnisse von Sprachprüfungen transparent und vergleichbar macht. Seine Bewertungsskala funktioniert wie die gemeinsame europäische Währung: Ihr Wert ist in den europäischen Ländern und sogar teilweise darüber hinaus anerkannt. In der Praxis sieht das so aus: Belegst du an der Volkshochschule oder auf einer Sprachreise einen Sprachkurs und schließt ihn mit einer Prüfung ab, dann wenden die Schulen den GeR an, um deine Kenntnisse zu testen. Weil das so gut funktioniert, kann man mittlerweile die Ergebnisse der meisten großen Sprachtests in die Bewertungsskala des GeR übersetzen. Der GeR teilt das Sprachniveau in sechs verschiedene Niveaustufen ein. Es gibt die Stufen A1, A2, B1, B2, C1 und C2, wobei Stufe A1 Anfängerkenntnissen und C2 dem Muttersprachniveau entspricht. Auf der Globalskala kannst du die Bedeutung der jeweiligen Niveaustufen genauer nachlesen.

Die Bewertungsskalen der großen Sprachtests: - IELTS – Die Testergebnisse bewegen sich auf einer 9-Punkte-Skala. Die Ergebnisse des IELTS sind direkt auf den GeR übertragbar: Liegt dein Ergebnis zum Beispiel im Spektrum 4,0 bis 5,0 Punkte, entspricht das der Kompetenzstufe B1 im GeR. - Cambridge ESOL – du kannst in der Regel fünf verschiedene Niveaustufen erreichen. Das English Language Assessment hat an der Entwicklung des GeR mitgewirkt und seitdem orientiert sich der Cambridge ESOL am GeR. Du kannst also die die Stufen A1 bis C2 erreichen. - TOEFL – Insgesamt kannst du 120 Punkte bekommen, 30 für jedes Modul. Die Punktzahl auf deinem Zertifikat liegt dann zwischen 0 und 120. Auch beim TOEFL können deine Ergebnisse in den GeR umgerechnet werden.

Wie bereite ich mich effektiv auf den Englisch-Sprachtest vor?

Auf die Prüfungen für deinen Englisch-Sprachtest kannst du dich individuell vorbereiten. Es gibt spezielle Vorbereitungsliteratur, die du im Buchhandel erwerben oder in gut sortierten Bibliotheken ausleihen kannst. Volkshochschulen bieten maßgeschneiderte Vorbereitungskurse auf Sprachexamen an und auf den Webseiten der Sprachexamensanbieter findest du viele Hinweise, wie du dich am besten auf deine Sprachprüfung vorbereiten kannst. Du findest dort zahlungspflichtige Onlinekurse, die dich für den Prüfungstag fit machen. Auch lohnt sich ein Blick auf die etablierten Online-Sprachlernunternehmen: Da einige Sprachexamen mittlerweile am Computer abgelegt werden, kann es von Vorteil sein, Sprachübungen von Anfang an über den Computer zu machen. Zur Einstimmung findest du hier fünf Tipps für die gelungene Vorbereitung auf Sprachtests.

Sichere dir dein Sprachzertifikat mit der Babbel-Methode

Dass das Sprachlernunternehmen Babbel gemeinsame Sache mit Cambridge English macht und einen umfassenden Online-Sprachtest entwickelt, überrascht nicht. Die Babbel-Methode ist nämlich schon heute in der Lage, deine wichtigsten Sprachkompetenzen für ein Sprachzertifikat gezielt zu fördern. Sie basiert auf einem einzigartigen didaktischen Methoden-Mix, den ein Team von experimentierfreudigen Sprachexperten auf wissenschaftlichen didaktischen Erkenntnissen basierend entwickelt hat. Bei Babbel lernst du mittels kulturnaher, lebensechter Dialoge, die so konzipiert sind, dass du sie schnell in der Praxis anwenden kannst. Muttersprachler haben den Audioaufnahmen ihre Stimme geliehen, so dass du bei den Testeinheiten zum Hörverständnis kaum Probleme haben solltest, und eine Spracherkennungsfunktion gibt dir direkt Feedback über die Qualität deiner Aussprache. Toll ist: Mit Babbel gewöhnst du dich von Anfang an daran, am Computer zu lernen und bist somit auf die Sprachtests, die am Computer durchgeführt werden, bestens vorbereitet. Du erledigst bei Babbel eine Lektion in circa 15 Minuten, musst also nicht allzu viel in kurzer Zeit aufnehmen und kannst auch mal zwischendurch lernen und es zum gewohnten Bestandteil deines Tagesrhythmus machen.

Sprachtestvorbereitung mit den Besten auf dem Onlinemarkt

Eine unabhängige Studie von Forschern der City University of New York (CUNY) und der University of South Carolina haben erstmals den Online-Sprachlernmarkt unter die Lupe genommen. Eine Studie, die längst überfällig ist, denn der Markt entwickelt sich seit über zehn Jahren rasant weiter, den Kunden aber werden keine nachvollziehbaren Qualitätskriterien an die Hand gegeben. Markus Witte, Gründer und Geschäftsführer des deutschen Sprachlernunternehmens Babbel, hat diesen Mangel erkannt und die CUNY-Studie ursprünglich selbst angestoßen. Die Risikofreude und das Selbstbewusstsein des Berliner Unternehmens hat sich dabei gelohnt: Die unabhängigen Forscher aus New York und North Carolina haben in ihrem Report festgestellt, dass unter den wenigen objektiven Studien über Sprachlern-Apps die Babbel-Methode die effektivste ist: 15 Stunden lernen mit der Babbel-Methode entspricht einem ganzen Semester Sprachstudium, so das überwältigende Fazit. Kein Wunder, dass das Start-up-Unternehmen aus Berlin derzeit große Sprünge auf dem US-Markt macht!

Die Babbel-Kurse gibt es übrigens zum kleinen Preis. Das Abo-System von Babbel ist zudem transparent und fair und bietet dir sogar eine 20 Tage Geld-zurück-Garantie. Probier’s aus und bereite dich mit Babbel auf deinen Sprachtest stressfrei, effektiv und kostengünstig vor.