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3 Gründe, um Business-Englisch zu sprechen – und 13 Feedback-Phrasen, die du sonst nicht verstehen würdest

Business-Englisch ist eine elementare Kompetenz auf dem Arbeitsmarkt. Wir überzeugen dich mit diesen drei Gründen „ASAP“ dazu, dein Business-Englisch aufzupolieren – und verraten dir außerdem die wahre Bedeutung von dreizehn elementaren Feedback-Phrasen!

Artikel von: Thea Bohn

Hand aufs Herz: Hast du auf der Arbeit schon einmal während eines Gesprächs auf Englisch zustimmend genickt, obwohl du dir nicht wirklich sicher warst, was gerade gesagt wurde? Willkommen in der verwirrenden Welt des Business-Englisch!

Klar ist es generell keine wünschenswerte Situation, wenn du nicht genau weißt, was gerade in einer anderen Sprache gesagt wurde. Ganz schön verzwickt wird es aber, wenn es dabei um dich und deine Arbeit geht. Keine Sorge: Wir bringen dich mit drei Gründen ASAP dazu, dein Business-Englisch aufzupolieren – und verraten dir außerdem die wahre Bedeutung von dreizehn elementaren Feedback-Phrasen!

Grund 1: Erfolgreiche Kommunikation führt zu erfolgreicher Arbeit

Zunächst einmal ist es hilfreich, zu verstehen, was genau mit Business-Englisch gemeint ist. Damit bezeichnet man eine spezielle Form des Englischen, nämlich bestimmte Vokabeln und Phrasen, die international in Firmen zur Verständigung über geschäftliche Angelegenheiten benutzt werden. Business-Englisch wird, ganz wie die Lingua franca Englisch, nicht ausschließlich von englischen Muttersprachlern gesprochen. Auch muss eine Firma nicht Standorte in anderen Ländern haben, um von ihren Angestellten geschäftssichere Englischkenntnisse zu erwarten: Üblicherweise gilt Business-Englisch als Standard für die Korrespondenz mit Geschäftspartnern, bei der Teilnahme an wirtschaftspolitischen Diskussionen und sogar firmenintern zur Verständigung. Es ist also nur logisch, dass klare Kommunikation auf der Arbeit eine hohe Priorität hat. Nicht umsonst ist Business-Englisch eine elementare Kompetenz, die auf jedem Lebenslauf gern gesehen wird. Du garantierst damit die Teilhabe an einer transparenten und effektiven Kommunikationskultur – und ebnest dir den Weg zum Erfolg.

Grund 2: Schulenglisch ist nicht gleich Business-Englisch

Vielleicht geht es dir ähnlich wie den meisten deutschen Muttersprachlern, die beim Einstieg in die Berufswelt schnell merken, dass Schulenglisch nicht unbedingt ausreicht, um sich in der Geschäftswelt zurechtzufinden. Klar, die Grammatik und einzelne Wörter selbst gehören zum englischen Vokabelschatz – aber die Fachbegriffe und Phrasen werden nur von einer bestimmten Gruppe von Menschen benutzt. Sagen wir es mal so: Auch an einem Lehrstuhl für Englische Sprache wirst du bei bestimmten Redewendungen des Business-Englischen in verwirrte Gesichter blicken. Umso wichtiger ist es also, dass du gewappnet bist, um im Phrasenwald nicht die Orientierung zu verlieren! Stell dir einmal eine gewöhnliche Situation vor, bei der du das Thema des englischsprachigen Gesprächs bist, wie beispielsweise in einem feedback talk. Wenn zur zusätzlichen Komplikation der Fremdsprache noch Höflichkeitsfloskeln oder Abkürzungen fallen, sind Missverständnisse und Fettnäpfchen vorprogrammiert. Ob der abgelieferte report nun gut, befriedigend oder mangelhaft war, wird bei Rückmeldungen wie That’ll do the job nicht immer kristallklar … Es ist also eine kluge Entscheidung, wenn du dich selbst hinterfragst: Sprichst du eigentlich wirklich Business-Englisch?

Grund 3: Das Lernen integrierst du problemlos in den Arbeitsalltag

Damit du deiner Karriere den Kick gibst und Business-Englisch meisterst, helfen wir dir mit speziell erstellten Lerninhalten weiter. Unsere App bietet dir eine Auswahl relevanter Themen, die von über hundert Sprachexperten erarbeitet wurde und sich deinen Vorkenntnissen anpasst. Über das didaktisch angeleitete selbstständige Lernen hinaus stehen dir außerdem Tutoren per Video-Chat zur Verfügung, sodass personalisiertes Feedback garantiert ist. Im Zusammenspiel verschiedener Lernmethoden ist dein effektiver Fortschritt gewährleistet. Und bevor du ins Schwitzen kommst: Lernen mit einer App bringt den Vorteil, dass du sowohl online als auch offline auf jedem Gerät deiner Wahl üben kannst. Unsere Übungseinheiten sind so kurz, dass du sie auch während einer Kaffeepause oder am langsamen Bürodrucker schaffst. So ist auch gleich geklärt, was du morgen während des Pendelns tun kannst!

Hier haben wir dir außerdem ein kleines cheat sheet zusammengestellt, damit du schon mal solche englischen Floskeln kennst, bei denen deine Alarmglocken schrillen sollten: Das sind die Top 13 der höflichen Versionen von no. Wenn diese Phrasen fallen, rollen zwar noch keine Köpfe, du solltest aber on it sein, dich also lieber schnell um bessere Ergebnisse bemühen. Im Zweifelsfall kannst du um ein one-to-one bitten, also ein Meeting, bei dem du die Gelegenheit hast, Fragen zu klären.

13 Feedback-Phrasen, sortiert von der harmlosesten zur entnervtesten Rückmeldung:

Feedback 1: Would you mind just …?

Bedeutung: „Übernimm meine Änderungen.“

Feedback 2: You might want to …

Bedeutung: „Das ist kein netter Vorschlag, sondern eine Aufforderung.“

Feedback 3: Hmm, that’s a good idea. oder auch That might be a good idea.

Bedeutung: „Schlag eine andere Idee vor.“

Feedback 4: Sounds good.

Bedeutung: „Das klingt abstrus.“ oder „Ich habe es nicht verstanden.“ oder „Ich habe nicht zugehört.“

Feedback 5: What about …?

Bedeutung: „Vergiss, was auch immer du zuerst erarbeitet hast.“

Feedback 6: Interesting.

Bedeutung: „Langweilig.“

Feedback 7: That’s interesting, but …

Bedeutung: „Ich bin nicht dieser Meinung, weil …“

Feedback 8: We could change this if you wish.

Bedeutung: „Wenn du an deiner ursprünglichen Version festhältst, wird dich keiner unterstützen.“

Feedback 9: If I was in your position …

Bedeutung: „Das ist der falsche Weg und ich sage dir jetzt, wie es klappt, damit keine weitere Zeit verloren geht.“

Feedback 10: Perhaps.

Bedeutung: „Auf keinen Fall.“

Feedback 11: Maybe next time.

Bedeutung: „An diesem Projekt arbeitest du nicht weiter.“

Feedback 12: Did you do this by yourself?

Bedeutung: „Muss ich noch einen anderen für das Endergebnis rügen?“

Feedback 13: Not in a month of Sundays.

Bedeutung: „Niemals.“

Kleiner Nachtrag: Um Missverständnissen vorzubeugen, ist es empfehlenswert, dass du und deine Kollegen auf kulturelle Unterschiede in der Feedback-Kultur achten. Während deutsche Muttersprachler zu klaren Aussagen tendieren, kann dies von Nichtmuttersprachlern als brüsk wahrgenommen werden. Umgekehrt fällt es deutschen Muttersprachlern schwerer, zwischen den Zeilen englischer Höflichkeitsformeln zu lesen.

Ohne Frage ist es eine kluge Entscheidung für deine Karriere, wenn du deine Englischkenntnisse nicht einrosten lässt. Am besten ist es dabei, speziell für den Arbeitskontext die notwendigen Wortfelder und Phrasen zu meistern. Ganz besonders, weil es dabei um dich geht.

Gib deiner Karriere den Kick und lerne Business-Englisch!

Let's go!