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Tipps für deine Englisch-Konversation: Wie du bei Fehlern am besten reagierst

Fehler gehören zum Sprachenlernen dazu und sind unvermeidlich. Wenn du diese Sätze kennst, sind sie aber weniger schlimm!
Tipps für deine Englisch-Konversation: Wie du bei Fehlern am besten reagierst

Ein neues Jahr bedeutet eine neue Chance, dein Englisch zu verbessern! Egal, welches Sprachniveau du hast, die Wahrscheinlichkeit, dass du in eine Englisch-Konversation gerätst, in der du etwas nicht richtig verstehst oder einen Fehler machst, ist hoch und ganz normal. Selbst Menschen, die Englisch als Erstsprache sprechen, erleben diese Momente. Die Frage ist dann nur: Wie reagierst du jetzt auf Englisch? Welche Wörter und Redewendungen es gibt, um Missverständnisse und Fehler in der Englisch-Konversation souverän anzusprechen und aufzulösen, schauen wir uns jetzt an.

Kommunikation auf Englisch: Mit diesen Ausdrücken umgehst du Missverständnisse

Die Kommunikation auf Englisch läuft besonders für Lernende nicht immer reibungslos. Manchmal kommt es zu Missverständnissen und Fehler passieren. Die Gründe können dabei vielfältig sein: laute Umgebungsgeräusche, Dialekte, eine undeutliche oder schnelle Aussprache oder du kennst manche (Sprich-)Wörter einfach nicht. Daher folgen jetzt einige Tipps, die dir genau dann helfen. 

8 Wege, sich auf Englisch zu entschuldigen: 

Wenn du einen Fehler gemacht hast, kann eine kurze Entschuldigung die Bögen schnell wieder glätten. Wie und wie oft sich entschuldigt wird, hängt aber vom kulturellen Kontext ab. Im britischen und amerikanischen Englisch wird sich zwar bekanntlich deutlich öfter entschuldigt als im Deutschen, aber auch hier macht die Wortwahl einen Unterschied. Wenn du dich versprochen hast, musst du dich in deiner Englisch-Konversation nicht gleich mit einem formellen my sincerest apologies („Ich entschuldige mich aufrichtig”) entschuldigen. Das wäre etwas übertrieben und wirkt oft künstlich. Folgende Sätze lassen dich dagegen in der Englisch-Konversation authentisch klingen: 

  1. Sorry! („Tut mir leid!“)
  2. Pardon/ pardon me  („Verzeihung/ Verzeih mir“ – wird hauptsächlich in England genutzt und ist sehr formell)
  3. I apologize („Ich bitte um Entschuldigung“)
  4. My mistake  („Mein Fehler“)
  5. My bad („Mein Fehler“ – umgangssprachlich)
  6. That’s my fault („Das ist meine Schuld“)
  7. Excuse me for interrupting you. („Entschuldige, dass ich dich unterbreche.“)
  8. That was a misunderstanding, and I’m sorry. („Das war ein Missverständnis und es tut mir leid.“)

👉 Das könnte dich auch interessieren: Wie du mit englischen Füllwörtern Fehler beim Sprechen umgehst

Ups, hoppla: Interjektionen bzw. Ausrufe auf Englisch

Interjektionen wie „hoppla” oder „ups“ kommen oft zum Einsatz, wenn etwas schief gegangen ist. Sie drücken die eigene Überraschung oder manchmal auch den Frust aus. Wenn dir ein Fehler passiert, sind diese Beispiele eine gute Wahl für englische Ausrufe: 

  • Oops – Sorry, I didn’t see that coming. („Hoppla/Ups – Tut mir leid, das habe ich nicht kommen sehen.“)
  • Oh no („Oh nein“)
  • Whoops, I didn’t mean to tell you. („Ups, das wollte ich dir nicht erzählen.“)
  • Dang („Verdammt“)

Was du auf Englisch sagen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast

Es gibt diese Gesprächsmomente, in denen du etwas nicht richtig verstehst. Vielleicht hat dein Gegenüber während des Sprechens noch das halbe Brötchen im Mund und du verstehst nur die Hälfte oder du kannst den roten Faden der Geschichte einfach nicht identifizieren. Besonders, wenn du die Sprache erst lernst, kann es sich in diesen Momenten unangenehm anfühlen, wenn du etwas nicht weißt oder nicht verstehst. Das sollte es aber nicht. Es ist keine Schande, sondern ganz alltäglich. Wichtig ist nur, dass du weißt, wie du dich dann auf Englisch ausdrücken kannst. Hilfreiche Beispiele sind: 

  • I don’t know („Ich weiß es nicht.“)
  • I don’t understand („Ich verstehe es nicht.“)
  • Sorry, I’m afraid I don’t follow you. („Tut mir leid, ich fürchte, ich kann dir nicht folgen.“)
  • I’m not quite sure if I understood you well. („Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstanden habe.“)
  • I didn’t catch that. („Das habe ich nicht mitbekommen.“)

Wie du in der Englisch-Konversation höflich nachfragen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast

In manchen Situationen verstehst du vielleicht den groben Kontext oder einzelne Teile einer Aussage, aber so ganz sicher bist du dir trotzdem nicht. Es ist immer besser, noch einmal nachzufragen. Damit das erfolgreich gelingt, findest du hier Beispiele zum höflichen Nachfragen auf Englisch:

  • Could you possibly speak more slowly? („Könntest du vielleicht langsamer sprechen?“)
  • Could you say that a little louder? („Könntest du das etwas lauter sagen?“)
  • Could you repeat the question, please? („Könntest du die Frage bitte wiederholen?“)
  • Could you explain that to me again? („Könntest du mir das noch einmal erklären?“)
  • I think we have misunderstood each other. Could we try to clarify that? („Ich glaube, wir haben uns missverstanden. Könnten wir versuchen, das zu klären?“)
  • Could you please be more specific? („Könntest du bitte etwas genauer sein?“)

Wie du „Ich verstehe nur Bahnhof” auf Englisch sagen kannst

Wie auch im Deutschen, werden im Englischen viele Redewendungen genutzt. Wenn du also ein wenig umgangssprachlicher sagen möchtest, dass du etwas nicht verstehst, nutze diese Beispiele in deiner nächsten Englisch-Konversation: 

It’s all Greek to me.

  • Wörtlich: „Für mich ist das alles griechisch.“
  • Im übertragenen Sinne: „Ich verstehe nur Bahnhof.“)

I think we got our wires crossed.

  • Wörtlich: „Ich glaube, wir haben unsere Kabel gekreuzt.“
  • Im übertragenen Sinne: „Ich glaube, wir haben uns missverstanden.“

I can’t make heads nor tails of what you’re saying.  

  • Wörtlich: „Ich kann aus dem, was du sagst, weder Kopf noch Zahl machen.“
  • Im übertragenen Sinne: „Ich werde aus dem, was du sagst, nicht schlau.“

Sorry this is as clear as mud to me.

  • Wörtlich: „Tut mir leid, das ist für mich so klar wie Schlamm.“
  • Im übertragenen Sinne: „Tut mir leid, aber das ist mir völlig schleierhaft/ unklar.“
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Jessica Olbrich
Jessica hat einige Zeit in Spanien gelebt und dort ihre Liebe für die spanische Sprache entdeckt. Für ihren Master in Medienwissenschaft ist sie nach Berlin gezogen. Flohmärkte gehören zu ihren Highlights am Wochenende. Wenn du sie dort nicht triffst, ist sie mal wieder auf der Suche nach dem besten Eis der Stadt.
Jessica hat einige Zeit in Spanien gelebt und dort ihre Liebe für die spanische Sprache entdeckt. Für ihren Master in Medienwissenschaft ist sie nach Berlin gezogen. Flohmärkte gehören zu ihren Highlights am Wochenende. Wenn du sie dort nicht triffst, ist sie mal wieder auf der Suche nach dem besten Eis der Stadt.

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