Babbel Logo

Speak a new language with confidence. Try it for free!

7 Tipps, mit denen dein Neujahrsvorsatz zum Sprachenlernen nicht schon wieder scheitert

An deinem Neujahrsvorsatz dranzubleiben wird deutlich einfacher, wenn du dich an diese sieben Tricks hältst!
Author's Avatar
7 Tipps, mit denen dein Neujahrsvorsatz zum Sprachenlernen nicht schon wieder scheitert

Frischer Wind scheint um das neue Jahr herum stärker zu wehen, während wir uns darauf vorbereiten, das letzte Jahr hinter uns zu lassen und uns auf die Möglichkeiten der nächsten 365 Tage vorzubereiten. Da immer mehr Leute die Vorteile von Mehrsprachigkeit erkennen, ist es heutzutage „Mainstream“, sich das Lernen einer neuen Sprache zum Neujahrsvorsatz zu machen. Aber – egal, wie aufrichtig wir auch sind, wenn wir uns etwas entschlossen vornehmen – die meisten von uns geben schon kurz danach auf. Ob es nun der Übereifer am Anfang, unrealistische Vorstellungen oder nicht genug Zeit fürs Lernen sind – all das lässt sich vermeiden!

Willst du 2018 eine neue Sprache lernen? Hattest du den Vorsatz zum Sprachenlernen schon mal gefasst, nur, um dann aufzugeben? Das ist total normal. Dich an deinen Vorsatz zu halten, kann teilweise echt schwer werden, deswegen haben wir sieben Tipps für dich zusammengestellt.

1. Nimm’s leicht (aber nimm’s)

Neujahrsvorsätze laufen ganz gerne mal aus dem Ruder. Wir wollen alles schaffen, was wir in unserem bisherigen Leben noch nicht geschafft haben, und das natürlich in den ersten Januarwochen. Um verlorene Zeit nachzuholen, wollen wir uns den Rest des Winters freizuhalten, um nonstop zu lernen. Ok, jetzt mal ehrlich! Wirst du wirklich dein Leben komplett umkrempeln, nur, um eine neue Sprache zu lernen?

Das gegenteilige Verhalten ist sogar noch gefährlicher: „Ich fang morgen damit an“ oder „nächsten Montag“ oder „nächstes Jahr“. Und dann kommt das neue Jahr und geht wieder, und du hast noch einen Kater von der Party und entscheidest dich dazu, das Sprachenlernen wieder zu verschieben.

Zum Glück gibt es einen vernünftigen Weg zwischen diesen beiden Extremen.

Den Sprachexperten bei Babbel zufolge ist es besser, sich eine Routine zu schaffen, bei der man jeden Tag mindestens eine Lektion von 15 bis 20 Minuten absolviert. Wenn du an dieser Routine dranbleibst, schaffst du deinen Neujahrsvorsatz, ohne dabei in Schweiß auszubrechen.

Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg! Abgesehen davon, dass du jeden Tag etwas Neues lernst, erlauben die kleinen Übungen deinem Gehirn, die Inhalte effektiver zu verarbeiten und speichern. Du behältst so mehr, als wenn du alle paar Wochen einmal fünf Stunden durchpaukst.

2. Vergiss nicht, warum du dir deinen Neujahrsvorsatz vorgenommen hast

Deine Motivation aufrechtzuerhalten ist essenziell, um an deinem Neujahrsvorsatz dranzubleiben. Also erhalte dir deinen Enthusiasmus und verlier nicht aus den Augen, warum du dir dein Ziel vorgenommen hast. Wenn dir deine Motivation selbst noch ein wenig unklar ist, können wir dir helfen.

Es gibt genug gute Gründe, um eine Sprache zu lernen:

  • Es ist gut für dein Gehirn: So gut, dass mehrere Studien herausgefunden haben, dass es Demenz und Alzheimer verhindern kann und außerdem dein Gedächtnis verbessert!
  • Es kann deiner Karriere auf die Sprünge helfen oder dafür sorgen, dass du endlich deinen Traumjob landest!
  • Es macht dich zu einem Experten für das Thema Reisen: Spar Geld, wenn andere Touristen abgezogen werden, und entdecke verstecke Schätze, die du nur finden kannst, indem du mit den Ortsansässigen sprichst.

3. Gib nicht auf, wenn es schwer wird

Stellen wir eins gleich klar: Eine neue Sprache zu lernen ist nicht so, wie ein Videospiel zu spielen. Wenn du nicht gerade ein Sprachengenie bist, wird es dir eine Menge abverlangen, auf ein gutes Sprachniveau zu kommen. Wenn du eine komplett neue Sprache lernst, kannst du auf deinem Weg definitiv einige Herausforderungen erwarten.

Zum Beispiel: „Wie kann ich lernen, ein Verb zu konjugieren, wenn ich noch nicht mal die Pronomen richtig kenne?“ oder „Wie kann ich das Sprechen trainieren, wenn ich zu viel Angst habe, etwas Falsches zu sagen?“
Ein beschränktes Vokabular und Einschüchterung sind übliche Schwierigkeiten, die für Sprachenlerner stressig sind. Sie sind aber keine unüberwindbaren Hindernisse. Also gib nicht auf! Ein Hindernis zu erkennen, ist ein Zeichen dafür, dass du Fortschritte machst!

Glaubst du nicht? Das nächste Mal wenn du dich fühlst, als würdest du mit deiner neuen Sprache keine Fortschritte machen, schau auf den vorherigen Monat zurück und zähle die Dinge auf, die du jetzt weißt und damals noch nicht wusstest. Kamen dir diese Dinge schwer vor, als du sie das erste Mal gesehen hast? Bestimmt, aber jetzt sind sie gar nicht mehr so schwer, oder?

Also, erkenne deinen eigenen Fortschritt an und mach dich nicht selbst fertig, wenn du das neue Lernmaterial nicht gleich verstehst!

Du könntest die Sache für dich trotzdem einfach machen, indem du dir eine Sprache aussuchst, die deiner relativ ähnlich und daher leichter zu lernen ist!

4. Hab keine zu hohen Erwartungen und vermeide Enttäuschungen

Die beste Art, um Enttäuschungen komplett zu vermeiden, ist, keine Erwartungen zu haben. Aber wenn du dir vorgenommen hast, eine Sprache zu lernen, erwartest du schließlich* etwas*, richtig? Klar, aber seien wir realistisch.

Zu erwarten, nach eine Woche die Sprache fließend zu können, ist einfach absurd. Also mach dir keinen Druck, das Unmögliche zu erreichen (außer, wenn du enttäuscht werden willst).

Wie wäre es aber, wenn du dir ein Gericht in einem Restaurant bestellen könntest, nachdem du drei Wochen lang täglich gelernt hast? Ja, das ist eigentlich im Rahmen des Möglichen. Unsere Kollegen bei Babbel haben es geschafft, nach weniger als einem Monat Lernen ihre ersten Sätze auf Spanisch zu sagen. Und das sind normale Menschen wie du und ich, also sind das die Resultate, die du auch von dir selbst erwarten kannst.

5. Plane dir Zeit zum Lernen ein, aber sei realistisch

Ich glaube, die meisten Leute kennen das Problem mit To-do-Listen: Sie sagen dir vielleicht, was du zu tun hast, aber wenn du nicht planst, wann du es tun musst, wird nichts auf der Liste abgehakt.

Ist Sprachenlernen neben Programmieren lernen, ins Fitnessstudio gehen und die neuen Staffeln deiner 27 liebsten Netflix-Serien aufholen nur einer deiner Vorsätze für 2018? Du wirst Prioritäten setzen müssen.

Die gute Nachricht haben wir dir bereits in Tipp Nummer 1 verraten:

**Es ist total ok, wenn du nur 20 Minuten pro Tag für das Sprachenlernen aufwenden kannst oder willst. Solange es jeden Tag 20 Minuten sind (das entspricht übrigens der Dauer einer Serie, sogar eher weniger)
**

 

6. Finde heraus, was du tatsächlich anwenden wirst … und wende es an!

Wenn du lernen willst, dich vorzustellen und dir eine Mahlzeit zu bestellen, macht es keinen Sinn, Zungenbrecher zu üben. Wenn du also so schnell wie möglich mit dem Sprechen anfangen willst, dann lerne Dinge, die du tatsächlich in einem Gespräch verwenden wirst.

Beginne mit dem Grundvokabular oder Sätzen, die in täglichen Gesprächen verwendet werden, dann lerne die Sachen, die dich interessieren (Filme, Essen, alles, was du interessant findest!)

Und dann benutze, was du gelernt hast! Wenn du deine neue Sprache nicht anwendest (entweder, indem du liest, zuhörst oder Gespräche führst), wird das Gelernte nie hängenbleiben, und du wirst nie dasselbe Erfolgsgefühl haben wie wenn du das Gelernte im echten Leben anwendest. Überwinde deine Angst vor Fehlern und du wirst sehen, wie angenehm es ist, in einer anderen Sprache verstanden zu werden – selbst, wenn es am Anfang nur um grundlegende Dinge geht.

7. Benutze Hilfsmittel

Es gibt einige Hilfsmittel, die dir das Lernen deiner neuen Sprache leichter machen sollen. Wie hilfreich sie am Ende sind, hängt von deinem Lernstil und deinen Bedürfnissen ab. Als meine Kollegin Nicki Schwedisch gelernt hat, hat sie einige Tricks angewendet, um viel schneller zu lernen als ich, wie zum Beispiel Vokabular mithilfe gut organisierter Lernkarten zu lernen. Das hat besonders gut für sie funktioniert, da sie eine visuelle Lernerin ist. Wenn du dagegen besser lernst, indem du zuhörst, sind Podcasts in deiner Lernsprache vielleicht das richtige Mittel.

**Was immer dein Lernstil ist – Babbel unterstützt dich sowohl visuell als auch auditiv und vereinigt Lese-, Hörkompetenz-, Schreib- und Sprechübungen in einem Hilfsmittel.
**
Nun, da du weißt, wie du deinen Neujahrsvorsatz richtig anpacken kannst, gibt es nichts, was dich zurückhält. Worauf wartest du also noch?

Warte nicht bis 2019!

Lerne jetzt eine neue Sprache!