Sprich Sprachen, wie du es schon immer wolltest

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Babbel bei der „Polyglot Conference“ – worüber sprechen 400 Sprachexperten (und in wie vielen Sprachen tun sie das)?

Babbel war glücklicher Sponsor der letzten Polyglot Conference in Thessaloniki, Griechenland. Dort haben wir mit führenden Sprachexperten gesprochen, um dir hier ihre exklusiven Tipps zu Themen wie Mehrsprachigkeit, Methoden und Motivation zu verraten.

Artikel von: John-Erik Jordan

Hurra! Babbel war glücklicher Sponsor der kürzlichen Polyglot Conference in Thessaloniki, Griechenland. Wir durften natürlich nicht fehlen, als sich Sprachexperten und Sprachliebhaber aus aller Welt für einige Tage versammelt haben, um über – Überraschung! – Sprachen zu reden.

Während der Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, einige der renommiertesten Experten zu sprachrelevanten Themen zu befragen. Was ist dabei herausgekommen? Kurz: Es gibt keinen „richtigen“ oder „falschen“ Weg, eine neue Sprache zu lernen. Die Essenz aller Meinungen zu fünf verschiedenen Themen haben wir für dich in jeweils 99 Sekunden zusammengefasst. So schnell hast du noch nie so viele wichtige Tipps bekommen! Gespannt? Auf die Plätze, fertig, los!

Wie lerne ich eine neue Sprache?

Ein Polyglott ist per Definition eine Person, die sechs oder mehr Sprachen fließend spricht. Aber wie kann man überhaupt so viele Sprachen lernen? Laut Alexander Argüelles und Anthony Lauder ist es unabdingbar, zunächst den eigenen Lebensstil zu ändern, um Sprachen zu lernen. Eine neue Sprache kann als Hobby anfangen. Mit der Zeit benötigt das Sprachenlernen aber Disziplin und stetige Priorität im Alltag, um tatsächlich auch Fortschritte zu zeigen.


Den meisten Menschen macht das Lernen (unerwarteten) Spaß, da es spannend und belohnend ist. Anthony sagt in unserem Interview: „Mich bringt Sprachenlernen zum Nachdenken über mich selbst. Ich merke, was in mir vorgeht. Hätte ich niemals eine neue Sprache gelernt, würde ich wahrscheinlich auch nicht diese Fähigkeit besitzen.“

Wie viel Einsatz muss ich zeigen?

Ist es wirklich möglich, sich einer so großen Aufgabe wie dem Sprachenlernen voll und ganz zu verschreiben – und auch noch dranzubleiben? Der Schauspieler Michael Levi-Harris, bekannt aus The Hyperglot, und Sprachcoach Lýdia Machová kennen einige nützliche Tricks.


Was Lýdia, Michael und die meisten Sprachexperten gemeinsam haben, ist, dass sie selbstständig Lernmöglichkeiten finden und nicht auf die richtigen Umstände warten. So lohnt sich dein Einsatz auch, denn schließlich erntest du die Früchte deiner Arbeit auch schneller!

Welche Methoden helfen mir?

Es gibt mindestens so viele Lernmethoden wie Lernende – in diesem Punkt herrscht Einigkeit. Was aber kontrovers diskutiert wird, ist, welche der Methoden am effektivsten zum Ziel führt. Am meisten polarisiert die Qual der Wahl zwischen interaktiven versus traditionellen Methoden. Selbstverständlich lieben wir das interaktive Lernen; dennoch sehen wir den Mehrwert beider Methoden.


Interaktive Sprachlern-Medien haben den Vorteil, Sprechen, Hören, Schreiben und Lesen gleichermaßen zu trainieren. Selbst wenn du keinen Muttersprachler neben dir hast, kannst du dadurch die Sprache authentisch erlernen.

Traditionelle Methoden wie Bücher und Tutoren führen zum gleichen Ergebnis – aber sind meist teurer. Ist dein Ziel, ein Land zu bereisen und dich dort fließend ausdrücken zu können? Dann sind beide Methoden gleichermaßen wirksam. Am besten probierst du einfach beides aus und nutzt beispielsweise eine Sprachlern-App zusätzlich zum Unterricht. Beim Sprachenlernen gilt: Mehr bringt mehr.

Was bringt mir Mehrsprachigkeit?

Laut Gaston Dorren, dem beliebten Autor von Lingo, bereichert uns Mehrsprachigkeit nicht nur um neue Sprachen, sondern auch um neue Denkweisen.


Je mehr Arten des Denkens wir durch neue Sprachen und Kulturen kennenlernen, desto mehr entwickeln wir Empathie. Mehrsprachige Menschen sind also kognitiv in der Lage, sich in verschiedene Situationen einzufühlen – und entdecken, dass Fremdes manchmal sogar besser sein kann. Mehrsprachigkeit erlaubt nicht nur, von Sprache zu Sprache zu wechseln, sondern ermöglicht auch, sich in verschiedene Denkweisen, Erfahrungen und Emotionen zu versetzen. Durch eine neue Sprache wird man, laut Gaston, ein neuer Mensch!

Wie verändert eine neue Sprache mein Gehirn?

Hat das Sprechen einer neuen Sprache auch Auswirkungen auf die Denkleistung? Ghil’ad Zuckermann, Professor für Linguistik und Bedrohte Sprachen, erklärt, wie sich zweisprachig erzogene Kleinkinder von einsprachig erzogenen unterscheiden.


Die Studie beweist, dass mehrsprachige Kleinkinder eine höhere kognitive Leistung erbringen können; sogar bevor sie sprechen können. Die gute Nachricht ist außerdem, dass uns das Erlernen einer neuen Sprache auch im späteren Alter intelligenter macht – oder zumindest verantwortlicher und rationaler. Studien beweisen, dass du in einer Fremdsprache bessere geschäftliche Entscheidungen als in deiner Muttersprache fällst. Im Gegenzug tendieren wir dazu, uns in der Muttersprache emotionaler und impulsiver auszudrücken. Ghil’ad rät also: „Lerne eine neue Sprache und du wirst dich in ihr schlauer verhalten.“

Entdecke selbst, was alle Experten schon wissen: Eine neue Sprache zu lernen ist lohnenswert!

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