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Lernportal Babbel setzt auf Qualität und wird gebührenpflichtig
- Neue Version Babbel 2.0 bringt neues Lernmaterial und Kurssystem
- Betreiberfirma verabschiedet sich vom Freemium-Konzept
- Werbefreies Portal soll Konzentration auf das Lernen erleichtern
Ab sofort ist die neue Version 2.0 des Sprachlern-Portals Babbel.com verfügbar. Gleichzeitig mit dem starken Ausbau der Lerninhalte und der Funktionen entscheidet sich die Berliner Betreiberfirma Lesson Nine für Bezahl-Inhalte und gegen eine Werbe- oder Mischfinanzierung. Bisher haben sich weltweit über 500.000 Lerner bei Babbel angemeldet.
Mit Babbel 2.0 will die Firma Lesson Nine eine modernere Alternative zu traditioneller Lernsoftware anbieten. Neben einem umfassenden Grund- und Aufbauwortschatz mit 3000 Vokabeln in 20 Sprachkombinationen bringt die neue Produktversion neue Anfängerkurse, zahlreiche Grammatik-Übungen, kurze 10-Minuten-Trainings sowie Anwendungs- und Verständnisübungen.
Die Lerninhalte werden entweder von namhaften Verlagen lizensiert oder von eigenen Sprachlehrern und Didaktikern produziert. Dabei wird großer Wert auf Methodik und Qualität gelegt. "Wir prüfen alle Inhalte und Funktionen mehrfach und testen dann mit einer kleinen Gruppe von Nutzern, wie gut sie in der Praxis funktionieren. Besonders wichtig ist, die Themen so aufzubereiten, dass sie in der typischen Nutzungssituation am Rechner funktionieren", sagt Miriam Plieninger, die für die Erstellung des umfangreichen Wortschatzes bei Babbel verantwortlich ist.
Mit der neuen Produktversion rückt Babbel.com vom so genannten Freemium-Konzept ab, bei dem ein Teil der Inhalte kostenlos nutzbar war. Nun kann man lediglich die ersten Schritte der angebotenen Kurse kostenlos testen. Der volle Zugang kostet je nach Buchungszeitraum zwischen 4,95 Euro und 8,95 Euro im Monat.
Damit gehört Babbel zu den ersten Internet-Anbietern, die sich von einer Finanzierung durch Werbung konsequent verabschieden: "Unsere Kunden sind die Lerner, nicht die Werbetreibenden", sagt Geschäftsführer Markus Witte. "Nur so können wir das Produkt auf den Lernnutzen optimieren ohne laufend auf die ideale Platzierung von Werbung Rücksicht nehmen zu müssen.“
Für viele Internet-Nutzer ist das Bezahlen allerdings noch immer ein Tabu. Durch den großen Erfolg werbefinanzierter Dienste wird eine kostenlose Nutzung oft als selbstverständlich vorausgesetzt und eingefordert. Gleichzeitig gibt es eine große Skepsis gegenüber der Qualität und Seriosität von Inhalten im Internet. "Wir stehen vor einer großen Veränderung", sagt Markus Witte, "denn je mehr das Internet Teil unseres Lebens wird und wir wichtige Bedürfnisse darüber erfüllen, desto eher werden wir Wert auf Qualität und professionelle Aufbereitung legen."
Die Lerninhalte werden entweder von namhaften Verlagen lizensiert oder von eigenen Sprachlehrern und Didaktikern produziert. Dabei wird großer Wert auf Methodik und Qualität gelegt. "Wir prüfen alle Inhalte und Funktionen mehrfach und testen dann mit einer kleinen Gruppe von Nutzern, wie gut sie in der Praxis funktionieren. Besonders wichtig ist, die Themen so aufzubereiten, dass sie in der typischen Nutzungssituation am Rechner funktionieren", sagt Miriam Plieninger, die für die Erstellung des umfangreichen Wortschatzes bei Babbel verantwortlich ist.
Mit der neuen Produktversion rückt Babbel.com vom so genannten Freemium-Konzept ab, bei dem ein Teil der Inhalte kostenlos nutzbar war. Nun kann man lediglich die ersten Schritte der angebotenen Kurse kostenlos testen. Der volle Zugang kostet je nach Buchungszeitraum zwischen 4,95 Euro und 8,95 Euro im Monat.
Damit gehört Babbel zu den ersten Internet-Anbietern, die sich von einer Finanzierung durch Werbung konsequent verabschieden: "Unsere Kunden sind die Lerner, nicht die Werbetreibenden", sagt Geschäftsführer Markus Witte. "Nur so können wir das Produkt auf den Lernnutzen optimieren ohne laufend auf die ideale Platzierung von Werbung Rücksicht nehmen zu müssen.“
Für viele Internet-Nutzer ist das Bezahlen allerdings noch immer ein Tabu. Durch den großen Erfolg werbefinanzierter Dienste wird eine kostenlose Nutzung oft als selbstverständlich vorausgesetzt und eingefordert. Gleichzeitig gibt es eine große Skepsis gegenüber der Qualität und Seriosität von Inhalten im Internet. "Wir stehen vor einer großen Veränderung", sagt Markus Witte, "denn je mehr das Internet Teil unseres Lebens wird und wir wichtige Bedürfnisse darüber erfüllen, desto eher werden wir Wert auf Qualität und professionelle Aufbereitung legen."
Berlin, 10.11.2009





