Wichtigste Punkte
Lerne verschiedene Arten, jemanden auf Englisch zu grüßen.
Erfahre, welche Begrüßung in formellen oder informellen Situationen passt.
Entdecke regionale Besonderheiten bei Begrüßungsformeln.
Die Art und Weise, wie wir jemanden zum ersten Mal begrüßen, sagt viel über uns aus.
In diesen ersten Worten sind oftmals Informationen über unsere Herkunft, unseren Hintergrund, unser Alter, unsere Bildung und unseren sozialen Status verschlüsselt. Wenn deine übliche Begrüßungsformel beispielsweise Ey blud („Hallo, Blutsbruder“) lautet, bist du höchstwahrscheinlich ein junger britischer Mann aus der Arbeiterklasse und wahrscheinlich im Großraum London aufgewachsen.
Wir klären hier, wie du auf auf verschiedene Weisen Hallo auf Englisch sagen kannst und welche englischen Begrüßungsformeln du kennen solltest.
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Englischsprachige Menschen haben eine schillernde Auswahl an Formeln, die sich in der Betonung und der Art der Verwendung unterscheiden. Wenn du dich problemlos in die englischsprachige Gesellschaft einfügen willst – egal auf welcher Ebene – solltest du die richtigen Formeln kennen. Die ersten Worte geben den Ton für das folgende Gespräch an, wähle also überlegt!
Damit du bei deinen englischsprachigen Mitmenschen einen fabelhaften ersten Eindruck hinterlassen kannst, kommen hier die besten englischen Begrüßungsformeln:
So begrüßt du jemanden informell oder formell auf Englisch
Fangen wir mit den geläufigsten Grußformeln an. Einige hast du sicherlich schon einmal gehört.
Hi („Hallo“)
Hello („Hallo“)
Good morning („Guten Morgen“)
Good afternoon („Guten Tag“)
Good evening („Guten Abend“)
Das good macht das ohnehin schon akzeptable morning/afternoon/evening („Morgen/Mittag/Abend“) etwas höflicher. Im Alltag wird es aber oft weggelassen.
⚠️ Achte darauf, dass du nicht das altmodische Good day sagst (es sei denn, du willst wie eine Figur aus einem Dickens-Roman klingen). Wenn du Night oder Goodnight sagst, denken die Leute, dass du nach Hause ins Bett gehst – es bedeutet „Auf Wiedersehen“!
Informelle Begrüßungsformeln auf Englisch
Es stimmt zwar, dass man sich in der englischsprachigen Oberschicht vorsichtig bewegen muss, wenn man fürchtet, einen sprachlichen Fauxpas zu begehen, aber mach dir nicht zu viele Gedanken. Die meisten englischsprachigen Menschen sind tatsächlich sehr freundlich und entspannt! Im Umgang mit Freund:innen und Kolleg:innen wirst du schnell lernen, dass ein informeller Umgang normal ist. In der folgenden Tabelle siehst du, wie du jemanden, den du kennst, herzlich begrüßen kannst.
Informelle Grußformeln: So grüßt du deine Freund:innen, Familie und Bekannte auf Englisch.

Wenn du jemanden wiedersiehst, kannst du so auf Englisch „Hallo“ sagen.
Beim Wiedersehen oder für zufällige Begegnungen mit alten Freund:innen, Bekannten und Kolleg:innen kannst du laut rufen:

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Formelle Begrüßungen auf Englisch
Bei einer ersten Verabredung oder einem Treffen mit deiner neuen Chefin solltest du Enthusiasmus zeigen und mit einer der folgenden Formeln beginnen:

Wenn Hello oder Whassup? nicht passend sind, dann sind diese englischen Grußformeln eine gute Alternative um formeller zu wirken.
Wenn du aber zum ersten Mal Barbra Streisand, Barack Obama oder den Erzbischof von Canterbury triffst, würdest du dich wahrscheinlich für It’s a great honor to meet you, madam/sir/your grace („Es ist mir eine große Ehre, Sie kennenzulernen, Madame/Sir/Euer Gnaden“) entscheiden.
Falls du eine E-Mail schreiben möchtest, dann gibt es auch hier einige Unterschiede zwischen informeller und formeller Ansprache: Die Anrede im Englischen – passende Formulierungen für E-Mails und Briefe.
Weitere englische Begrüßungen rund um den Globus
Zusätzlich zu diesen Listen gibt es weltweit verschiedene Begrüßungsformeln auf Englisch. Hier findest du einige Beispiele:

Rund um den Globus gibt es noch weitere englische Begrüßungen.
In Leeds wirst du beispielsweise auch Areet oder in Nordengland Aye up! (Slang für „Hallo“) hören. Londoner Jugendliche begrüßen sich mit Easy bruv („Alles klar, Bruder“), Ey blud! („Hey Kumpel“) und ‘sup blud? („Was geht, Blutsbruder?“). An einem verregneten Wochenende in Irland wird man oft mit What’s the story? („Was gibts Neues?“) begrüßt.
Lass dich von all den Begrüßungsformeln aber nicht einschüchtern – wenn dir die Worte fehlen, kannst du immer noch freundlich lächeln, nicken und wiederholen, was dein:e Gesprächspartner:in gerade gesagt hat 😉
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Jessica Olbrich
Jessica hat Germanistik, Pädagogik und Medienwissenschaft studiert. Vor und während des Studiums hat sie einige Zeit in Spanien gewohnt, wodurch sie ihre Liebe für das Spanische entdeckt hat. In ihrer Freizeit schlendert sie gerne über Flohmärkte, entdeckt neue Fotoausstellungen oder macht Yoga.
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